Debt Enforcement Objection Timeliness Appeal Dismissal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute regarding the timeliness of a legal objection raised by an individual in response to a debt collection initiated by an insurance company. The debt collection office rejected the objection, stating it was filed after the allowed ten-day period following the delivery of the payment order. The individual appealed the rejection to the supervisory authority over debt collection, which also dismissed the appeal as untimely. Subsequently, the individual brought the matter to the Federal Tribunal, challenging the decision of the supervisory authority. The appeal process focused on the procedural validity of the objection and whether the deadlines were properly adhered to.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 OG, Art. 79 Abs. 1 OG, Art. 56 SchKG, Art. 32 Abs. 1 SchKG, Art. 74 Abs. 1 SchKG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Debt Enforcement Objection Timeliness Appeal Dismissal: The debt collection office rejected the objection, stating it was filed after the allowed ten-day period following the delivery of the payment order. The individual appealed the rejection to the supervisory authority over debt collection, which also dismissed the appeal as untimely. Subsequently, the individual brought the matter to the Federal Tribunal, challenging the decision of the supervisory authority. The appeal process focused on the procedural validity of the objection and whether the deadlines were properly adhered to.
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KI-generiertThis provision is implicitly referenced as the court does not rule on costs when non-admitting without issuing a judgment on the merits, however, since no costs or legal aid articles are explicitly cited in the dispositive, only the first point remains.
Although the decision cites Art. 79 OG (the former procedural law), the outcome (non-admission) corresponds to a lack of admissible appeal grounds, which is addressed by the general rules of BGG procedure, however, since this is a 2003 decision, the binding rules are those cited in the dispositive. The dispositive only contains an order of non-admission without citing a specific procedural article for non-admission in the final ruling, only citing historical BGG/OG articles in the reasoning. Given the rules, I must only include what is explicitly cited in the dispositive orders 1, 2, etc.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
7B.55/2003 /min
Urteil vom 9. Mai 2003
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
Besetzung
Bundesrichterin Escher, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Hohl,
Gerichtsschreiber Levante.
Parteien
R.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft, Dreierkammer des Kantonsgerichts, Gerichtsgebäude, Bahnhofplatz 16, 4410 Liestal.
Gegenstand
Rechtzeitigkeit eines Rechtsvorschlages,
SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft, Dreierkammer des Kantonsgerichts, vom 10. Februar 2003 (36-02/1045; D 02/395).
Die Kammer zieht in Erwägung:
1. Mit Verfügung vom 15. November 2002 wies das Betreibungsamt den von R.________, Binningen, erklärten Rechtsvorschlag in der von der Versicherung V.________, eingeleiteten Betreibung Nr. ... zurück. Zur Begründung hielt es fest, der Zahlungsbefehl sei dem Betreibungsschuldner am 31. Oktober 2002 zugestellt worden. Die 10-tägige Frist für den Rechtsvorschlag sei am 11. November 2002 abgelaufen, so dass der am 15. November 2002 mit Einwurf in den Briefkasten der Bezirksschreiberei Binningen schriftlich erhobene Rechtsvorschlag verspätet sei. R.________ erhob gegen diese Verfügung Beschwerde, auf welche die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft, Dreierkammer des Kantonsgerichts, mit Entscheid vom 10. Februar 2003 nicht eintrat.
R.________ hat den Entscheid der Aufsichtsbehörde mit Beschwerdeschrift vom 10. März 2003 (Postaufgabe) rechtzeitig an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen.
Die Aufsichtsbehörde hat anlässlich der Aktenüberweisung ( Art. 80 OG ) auf Gegenbemerkungen verzichtet. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
2. Die Aufsichtsbehörde hat ihren Nichteintretensentscheid damit begründet, dass die Beschwerde gegen die (am 23. November 2002 zugestellte) Verfügung des Betreibungsamtes erst am Mittwoch, 4. Dezember 2002, mithin einen Tag nach Ablauf der 10-tägigen Beschwerdefrist und somit verspätet eingereicht worden sei. Im Übrigen wäre die Beschwerde ohnehin abzuweisen, da das Betreibungsamt zu Recht zur Auffassung gelangt sei, der Rechtsvorschlag sei verspätet erhoben worden.
3. Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift anzugeben, welche Abänderung des angefochtenen Entscheides beantragt wird, und kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind ( BGE 119 III 49 E. 1).
Die Eingabe des Beschwerdeführers, wonach "wegen Art. 56 SchKG " Beschwerde erhoben wird, genügt den Eintretensvoraussetzungen offensichtlich nicht. Der Beschwerdeführer legt insbesondere nicht dar, inwiefern die Aufsichtsbehörde zu Unrecht verspätete Beschwerdeführung (vgl. Art. 17 Abs. 2, Art. 31 Abs. 1, Art. 32 Abs. 1 SchKG ) angenommen habe. Ebenso wenig setzt er im Übrigen auseinander, inwiefern die Aufsichtsbehörde die Regeln über die rechtzeitige Erhebung des Rechtsvorschlages (vgl. Art. 74 Abs. 1 SchKG ) verletzt habe, wenn sie - in einer Alternativbegründung - zur Auffassung gelangt ist, das Betreibungsamt habe den Rechtsvorschlag zu Recht zurückgewiesen. Auf die nicht genügend substantiierte Beschwerde kann nicht eingetreten werden.
Demnach erkennt die Kammer:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin (Versicherung V.________), dem Betreibungsamt Binningen und der Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft, Dreierkammer des Kantonsgerichts, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Mai 2003
Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: