Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B.3/2004 KI-generiert

Debtor's Appeal Against Debt Enforcement Dismissal Inadmissible

Geschäftsnummer 7B.3/2004
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed by an individual regarding a court decision from a higher cantonal court, which had dismissed a request for the rescheduling of a legal hearing and for the rejection of certain judicial officers. The complaint claimed that the previous decision upheld by the higher court was unjust. The individual sought to overturn this decision and restore a prior deadline to submit documents but encountered issues pertaining to the admissibility of the complaint due to procedural errors and missed deadlines. The tribunal noted that the further appeals were not permitted in this context and deemed the individual’s subsequent motions, including requests for recusal of judges and appeals against procedural rulings, to be abusive, leading to cost penalties for the complainant.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 25 Ziff. 2 lit. a SchKG, Art. 19 Abs. 1 SchKG, Art. 19 SchKG, Art. 89 Abs. 1 OG, Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, Art. 20a Abs. 1 SchKG; Debtor's Appeal Against Debt Enforcement Dismissal Inadmissible: The complaint claimed that the previous decision upheld by the higher court was unjust. The individual sought to overturn this decision and restore a prior deadline to submit documents but encountered issues pertaining to the admissibility of the complaint due to procedural errors and missed deadlines. The tribunal noted that the further appeals were not permitted in this context and deemed the individual’s subsequent motions, including requests for recusal of judges and appeals against procedural rulings, to be abusive, leading to cost penalties for the complainant.

Schlagwörter

KI-generiert
in Erwägung Betreibungsforderung Konkursverhandlung Vollstreckungsentscheid Ausstandsbegehren administrative Entlassung Kostenvorschuss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 25 Ziff. 2 lit. a SchKG
Cited to establish that decisions on provisional remedies (Rechtsöffnung) are judicial matters, excluding the ordinary debt enforcement appeal.
Art. 19 Abs. 1 SchKG
Cited to define the only possible object of appeal against a decision of a superior cantonal supervisory authority regarding debt enforcement matters.
Art. 19 SchKG
The appeal was declared inadmissible because the decision concerned a matter of debt enforcement and bankruptcy (Rechtsöffnung) which is subject to appeal under Art. 19 SchKG, but the requirements for such an appeal were not met.
Art. 89 Abs. 1 OG
dass die Eingabe des Beschwerdeführers im Übrigen nicht als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden könnte, weil die 30-tägige Beschwerdefrist ( Art. 89 Abs. 1 OG ) für den am 12.
Art. 90 Abs. 1 lit. b OG
dass die staatsrechtliche Beschwerde im Übrigen auch an den Eintretensvoraussetzungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG scheitern würde, wonach klar und kurz gefasst darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 125 I 71 E.
Art. 20a Abs. 1 SchKG
The appellant was ordered to bear the court costs due to vexatious conduct (Mutwilligkeit).
Art. 66 al. 1 LTF
This provision is not explicitly cited in the dispositive, but the imposition of costs in point 3 is based on Art. 20a Abs. 1 SchKG, which is included.
Art. 17 Abs. 1 SchKG
Cited to establish that decisions on provisional remedies (Rechtsöffnung) are judicial matters, excluding the ordinary debt enforcement appeal.

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 66 al. 1 LTF

This provision is not explicitly cited in the dispositive, but the imposition of costs in point 3 is based on Art. 20a Abs. 1 SchKG, which is included.

Art. 17 Abs. 1 SchKG

Cited to establish that decisions on provisional remedies (Rechtsöffnung) are judicial matters, excluding the ordinary debt enforcement appeal.

Art. 19 Abs. 1 SchKG

Cited to define the only possible object of appeal against a decision of a superior cantonal supervisory authority regarding debt enforcement matters.

Art. 19 SchKG

The appeal was declared inadmissible because the decision concerned a matter of debt enforcement and bankruptcy (Rechtsöffnung) which is subject to appeal under Art. 19 SchKG, but the requirements for such an appeal were not met.

Art. 20a Abs. 1 SchKG

The appellant was ordered to bear the court costs due to vexatious conduct (Mutwilligkeit).

Art. 25 Ziff. 2 lit. a SchKG

Cited to establish that decisions on provisional remedies (Rechtsöffnung) are judicial matters, excluding the ordinary debt enforcement appeal.

Art. 80 ff. SchKG

Cited to identify the subject matter of the original decision (Rechtsöffnung).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

7B.3/2004 /rov

Urteil vom 9. Februar 2004

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung

Bundesrichterin Escher, Präsidentin,

Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Hohl,

Gerichtsschreiber Levante.

Parteien

Z.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand

Rechtsöffnung,

SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, vom 29. Oktober 2003 (PN030262/U/Wi).

Die Kammer hat nach Einsicht

in den Erledigungsbeschluss vom 29. Oktober 2003 des Obergerichts Zürich, III. Zivilkammer, womit auf das Gesuch von Z.________ um Neuansetzung der Rechtsöffnungsverhandlung sowie auf das Ablehnungsbegehren nicht eingetreten wurde;

in die Eingabe von Z.________ vom 5. Januar 2004, womit der Beschwerdeführer (neben dem Begehren um Ausstand von Gerichtspersonen des Bundesgerichts und dem Gesuch um aufschiebende Wirkung) im Wesentlichen die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses vom 29. Oktober 2003 und die Gutheissung des Gesuchs um Fristwiederherstellung verlangt;

in Erwägung,

dass die vom Beschwerdeführer einmal mehr gestellten Begehren um Ausstand von Gerichtspersonen des Bundesgerichts missbräuchlich sind, weshalb darauf nicht eingetreten wird, und dass im Übrigen der vom Beschwerdeführer seinerzeit gegen mehrere der heute abgelehnten Gerichtspersonen anhängig gemachte Zivilprozess letztinstanzlich mit rechtskräftigem bundesgerichtlichen Urteil vom 4. September 2001 (5P.278/2001) beendet worden ist;

dass gegen Urteile betreffend die Rechtsöffnung ( Art. 80 ff. SchKG ) die betreibungsrechtliche Beschwerde ausgeschlossen ist, da es sich bei der Rechtsöffnung um eine Gerichtssache handelt (vgl. Art. 17 Abs. 1, Art. 25 Ziff. 2 lit. a SchKG );

dass gemäss Art. 19 Abs. 1 SchKG - als einzig mögliches Anfechtungsobjekt - nur der Entscheid einer oberen kantonalen Aufsichtsbehörde innert 10 Tagen nach der Eröffnung wegen Verletzung von Bundesrecht oder von völkerrechtlichen Verträgen des Bundes oder wegen Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens an das Bundesgericht weitergezogen werden kann ( BGE 122 III 34 E. 1 S. 35);

dass der Beschwerdeführer gegen die Verfügung des Einzelrichters im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Dielsdorf vom 17. September 2003, mit welcher infolge Nichtleisten des Kostenvorschusses auf das Rechtsöffnungsbegehren nicht eingetreten worden ist, beim Obergericht des Kantons Zürich ein Begehren um Wiederherstellung der Frist gestellt hat, und das Obergericht, III. Zivilkammer, den angefochtenen Beschluss als Gerichtsbehörde gefällt hat;

dass aus diesen Gründen gegen den angefochtenen Beschluss die Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG unzulässig ist;

dass der Beschwerdeführer ausdrücklich Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG ergriffen hat und daher auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann;

dass die Eingabe des Beschwerdeführers im Übrigen nicht als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden könnte, weil die 30-tägige Beschwerdefrist ( Art. 89 Abs. 1 OG ) für den am 12. November 2003 (Empfangsbescheinigung) zugestellten Beschluss mit der am 5. Januar 2003 der Post übergebenen Beschwerde nicht eingehalten ist;

dass die staatsrechtliche Beschwerde im Übrigen auch an den Eintretensvoraussetzungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG scheitern würde, wonach klar und kurz gefasst darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 125 I 71 E. 1c S. 76);

dass mit dem vorliegenden Urteil das Gesuch um aufschiebende Wirkung hinfällig wird;

dass wegen Mutwilligkeit, die hier darin liegt, dass der obergerichtliche Beschluss ohne triftige Gründe an das Bundesgericht weitergezogen wurde, der Beschwerdeführer die Verfahrenskosten zu tragen hat ( Art. 20a Abs. 1 SchKG );

dass die erkennende Kammer sich vorbehält, in dieser Sache weitere Eingaben des Beschwerdeführers in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche, ohne Antwort abzulegen;

erkannt:

1. Auf die Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Beschwerdegegner (Kanton Zürich, vertreten durch den Bezirksrat Dielsdorf, Postfach 273, 8157 Dielsdorf) und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Februar 2004

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: