Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B.257/2000 KI-generiert

Debtor's Appeal Against Distraint Notice Rejected on Procedural Grounds and Jurisdiction over Statute of Limitations

Geschäftsnummer 7B.257/2000
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a complaint was filed against a debt collection notice issued by a municipal authority, which was initially sent in September 2000. The lower court and the upper supervisory authority both rejected the complaint. The complainant, having received the upper authority's decision in November 2000, subsequently filed a timely appeal to the Federal Court, seeking to overturn the debt collection process initiated by the municipality. However, the appeal did not specify the requested changes to the previous decisions or adequately address the reasons for alleged violations of federal law, ultimately leading to the court's decision not to entertain the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 79 Abs. 1 OG, Art. 85 und 85a SchKG; Debtor's Appeal Against Distraint Notice Rejected on Procedural Grounds and Jurisdiction over Statute of Limitations: The lower court and the upper supervisory authority both rejected the complaint. The complainant, having received the upper authority's decision in November 2000, subsequently filed a timely appeal to the Federal Court, seeking to overturn the debt collection process initiated by the municipality. However, the appeal did not specify the requested changes to the previous decisions or adequately address the reasons for alleged violations of federal law, ultimately leading to the court's decision not to entertain the appeal.

Schlagwörter

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Rechtsvorschlag Verfahrensbeschränkungen Verjährungsfrist Zuständigkeitsgründe Teilklage Vollstreckung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 79 Abs. 1 OG
2.- Art. 79 Abs. 1 OG verlangt, dass in der Beschwerdeschrift angegeben wird, welche Abänderung des angefochtenen Entscheids beantragt wird und inwiefern dieser gegen Bundesrecht verstossen soll.
Art. 85 und 85a SchKG
Cited in the reasoning regarding what matters the court (or the judge) can rule on, but not explicitly included in the operative orders (1 and 2).
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 85 und 85a SchKG

Cited in the reasoning regarding what matters the court (or the judge) can rule on, but not explicitly included in the operative orders (1 and 2).

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Volltext

[AZA 0/2]

7B.257/2000/min

SCHULDBETREIBUNGS- UND KONKURSKAMMER

30. November 2000

Es wirken mit: Bundesrichter Bianchi, Präsident der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer, Bundesrichterin Nordmann,

Bundesrichter Merkli und Gerichtsschreiber Gysel.

In Sachen

G.________, Beschwerdeführer,

gegen

den Entscheid des Obergerichts (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission) des Kantons Aargau als oberer Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 31. Oktober 2000,

betreffend

Pfändungsankündigung,

wird festgestellt und in Erwägung gezogen:

__________________________________________

1.- In der von der Einwohnergemeinde Koppigen eingeleiteten Betreibung Nr. yyy stellte das Betreibungsamt Zurzach G.________ anfangs September 2000 die Pfändungsankündigung zu. Die von G.________ hiergegen erhobene Beschwerde wiesen das Gerichtspräsidium Zurzach als untere und das Obergericht (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission) des Kantons Aargau als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen mit Entscheiden vom 20. September bzw. 31. Oktober 2000 ab.

Den Entscheid der oberen Aufsichtsbehörde nahm G.________ am 7. November 2000 in Empfang. Mit einer vom 14. November 2000 datierten und noch am gleichen Tag zur Post gebrachten Eingabe führt er (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts und verlangt, das "Verfahren (...) in der Betreibung der Gemeinde Koppigen" sei aufzuheben.

Das Obergericht hat keine Gegenbemerkungen zur Beschwerde angebracht (vgl. Art. 80 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege; OG). Andere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden.

2.- Art. 79 Abs. 1 OG verlangt, dass in der Beschwerdeschrift angegeben wird, welche Abänderung des angefochtenen Entscheids beantragt wird und inwiefern dieser gegen Bundesrecht verstossen soll. Die vorliegende Eingabe genügt diesen Anforderungen nicht: Der Beschwerdeführer setzt sich in keiner Weise mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander und legt demnach auch nicht dar, weshalb deren Feststellung, der strittigen Pfändungsankündigung habe nichts entgegengestanden, Bundesrecht verletzen soll. Die von ihm angerufene (teilweise) Verjährung betrifft die Durchsetzbarkeit der Betreibungsforderung, die zu überprüfen nur der (Rechtsöffnungs-)Richter, nicht aber die Betreibungsorgane zuständig sind. Eine Aufhebung der Betreibung, wie sie vom Beschwerdeführer beantragt wird, könnte - unter den in den Art. 85 und 85a SchKG festgelegten Voraussetzungen - ebenfalls einzig der Richter anordnen.

Demnach erkennt

die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer:

_________________________________________

1.- Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Zurzach und dem Obergericht (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission) des Kantons Aargau als oberer Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen schriftlich mitgeteilt.

______________

Lausanne, 30. November 2000

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: