Debt Enforcement Challenge Based on Service of Legal Remedy Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who contested a debt collection procedure initiated against them based on a court judgment from 2001. Following the initiation of the procedure, the individual filed a complaint regarding the validity of the delivery of a decision made in August 2004. The supervisory authority for debt collection in the relevant canton dismissed this complaint. Subsequently, the individual appealed to the Federal Tribunal, seeking a suspension of the ongoing collection due to a motion for re-opening the original judgment. However, the motion for suspension was later withdrawn after the individual received a temporary suspension of the debt collection from the court in the canton, rendering their complaint regarding the suspension moot and leading to its dismissal. The appeal did not address issues related to the delivery of the decision, resulting in a lack of substantive complaints regarding these matters.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 Abs. 1 OG, Art. 79 Abs. 1 OG, Art. 20a Abs. 1 SchKG, Art. 62 Abs. 2 GebV, Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG; Debt Enforcement Challenge Based on Service of Legal Remedy Decision: Following the initiation of the procedure, the individual filed a complaint regarding the validity of the delivery of a decision made in August 2004. The supervisory authority for debt collection in the relevant canton dismissed this complaint. Subsequently, the individual appealed to the Federal Tribunal, seeking a suspension of the ongoing collection due to a motion for re-opening the original judgment. However, the motion for suspension was later withdrawn after the individual received a temporary suspension of the debt collection from the court in the canton, rendering their complaint regarding the suspension moot and leading to its dismissal. The appeal did not address issues related to the delivery of the decision, resulting in a lack of substantive complaints regarding these matters.
Schlagwörter
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KI-generiertCited as the basis for the general rule that the appeal procedure is free of charge.
Cited as the basis for the rule that no party compensation shall be awarded.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
7B.232/2004 /bnm
Urteil vom 21. Dezember 2004
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
Besetzung
Bundesrichterin Escher, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Hohl,
Gerichtsschreiberin Scholl.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn.
Gegenstand
Betreibungsverfahren, Zustellung von Betreibungsurkunden,
SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs
des Kantons Solothurn vom 17. November 2004.
Die Kammer zieht in Erwägung:
1. Gegen X.________ (Schuldner) wurde beim Betreibungsamt A.________ die Betreibung (Nr. 1) eingeleitet. Die in Betreibung gesetzte Forderung beruht auf einem Urteil des Richteramtes A.________ vom 18. April 2001. Am 18. Oktober 2004 erhob X.________ Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn. Strittig war in diesem Verfahren im Wesentlichen die Gültigkeit der Zustellung des Rechtsöffnungsentscheids vom 6. August 2004. Mit Beschluss vom 17. November 2004 trat die Aufsichtsbehörde auf die Beschwerde nicht ein.
Dagegen gelangt X.________ mit Eingabe vom 29. November 2004 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts. Er beantragt im Wesentlichen, der hängigen Betreibung sei die "aufschiebende Wirkung" zu erteilen, da er gegen das Urteil vom 18. April 2001 ein Wiederaufnahmegesuch eingereicht habe.
2. Im Rahmen der Gegenbemerkungen ( Art. 80 Abs. 1 OG ) führt die Aufsichtsbehörde aus, die Strafkammer des Obergerichts des Kantons Solothurn habe dem vom Beschwerdeführer eingereichten Wiederaufnahmegesuch am 24. November 2004 die aufschiebende Wirkung erteilt. Damit fehle es vorläufig an der Durchsetzbarkeit der betriebenen Forderung und das Betreibungsamt sei angewiesen worden, das Betreibungsverfahren Nr. 1 bis zum rechtskräftigen Entscheid über das Wiederaufnahmebegehren zu sistieren.
Mit Schreiben vom 1. Dezember 2004 hat der Beschwerdeführer in Hinblick auf die Sistierung der Betreibung den Antrag um "aufschiebende Wirkung" zurückgezogen.
Damit ist die vorliegende Beschwerde bezüglich des Antrages, der hängigen Betreibung die "aufschiebende Wirkung" zuzuerkennen, infolge der mittlerweile erfolgten Sistierung sowie des diesbezüglichen Rückzugs als gegenstandslos abzuschreiben.
3. In Bezug auf den im kantonalen Verfahren zur Hauptsache strittigen Punkt der Zustellung des Rechtsöffnungsentscheids bringt der Beschwerdeführer keine substantiierten Rügen vor. Insoweit ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten ( Art. 79 Abs. 1 OG ; BGE 119 III 49 E. 1 S. 50).
4. Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos ( Art. 20a Abs. 1 SchKG ), und es darf keine Parteientschädigung zugesprochen werden ( Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG ).
Demnach erkennt die Kammer:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten, soweit sie nicht gegenstandslos geworden ist.
2. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt A.________ und der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Dezember 2004
Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin: