Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B.222/2003 KI-generiert

Debtor's Challenge to Real Estate Collateral Enforcement Dismissed as Inadmissible and Vexatious

Geschäftsnummer 7B.222/2003
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a legal case regarding the enforcement of a property lien, a debtor filed a complaint with the supervisory authority in charge of debt collection and bankruptcy for the Canton of Bern. The supervisory authority rejected the complaint on September 3, 2003, and imposed the procedural costs on the debtor. Subsequently, the debtor lodged a timely appeal to the Swiss Federal Tribunal, challenging the decision. However, the Tribunal determined that the appeal was inadmissible as it did not meet the requirements for consideration, particularly since it included issues outside the scope of the original supervisory authority’s decision regarding property auction procedures. Ultimately, the Tribunal decided not to entertain the appeal and ordered the debtor to bear the procedural costs.

Legislator-Regeste

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Art. 80 Abs. 1 OG, Art. 19 Abs. 1 SchKG, Art. 32 Abs. 2 SchKG, Art. 79 Abs. 1 OG, Art. 20a Abs. 1 SchKG, Art. 66 al. 1 LTF; Debtor's Challenge to Real Estate Collateral Enforcement Dismissed as Inadmissible and Vexatious: The supervisory authority rejected the complaint on September 3, 2003, and imposed the procedural costs on the debtor. Subsequently, the debtor lodged a timely appeal to the Swiss Federal Tribunal, challenging the decision. However, the Tribunal determined that the appeal was inadmissible as it did not meet the requirements for consideration, particularly since it included issues outside the scope of the original supervisory authority’s decision regarding property auction procedures. Ultimately, the Tribunal decided not to entertain the appeal and ordered the debtor to bear the procedural costs.

Schlagwörter

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Rechtsvorschlag Immobilienvermögen Konkursverfahren Lohnpfändung Haftung für Erbschaftsschulden Urteilsvollstreckung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

Implicitly applied via numbering (Art. 66 is the successor to the cost provision in OG); referenced as the basis for imposing the court fee of Fr. 500.-- on the appellant in order 2.

Art. 19 Abs. 1 SchKG

Cited to define the scope of contestable subject matter in the current appeal, confirming that only the decision regarding the property disposal is at issue.

Art. 20a Abs. 1 SchKG

Cited as the basis for obligating the appellant to bear the procedural costs.

Art. 20a Abs. 1 SchKG

Cited in the considerations as the basis for charging the appellant with the procedural costs due to the vexatious nature of the appeal.

Art. 32 Abs. 2 SchKG

Cited to clarify that the supervisory authority correctly referred the part of the complaint concerning the list of encumbrances to the Enforcement Office.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

7B.222/2003 /rov

Urteil vom 15. Oktober 2003

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung

Bundesrichterin Escher, Präsidentin,

Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Hohl,

Gerichtsschreiberin Scholl.

Parteien

Z.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen für den Kanton Bern, Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand

Grundstückverwertung,

SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen für den Kanton Bern vom 3. September 2003.

Die Kammer zieht in Erwägung:

1. Im Grundpfandverwertungsverfahren betreffend Grundstück A.________ Gbbl. Nr.... erhob Z.________ (Schuldner) Beschwerde an die Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen für den Kanton Bern. Diese trat auf die Beschwerde mit Entscheid vom 3. September 2003 nicht ein und auferlegte Z.________ die Verfahrenskosten.

Z.________ gelangt mit Beschwerde vom 29. September 2003 (Postaufgabe: 30. September 2003) rechtzeitig an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts.

Die Aufsichtsbehörde hat unter Hinweis auf die Akten und die Motive des angefochtenen Entscheids auf Gegenbemerkungen ( Art. 80 Abs. 1 OG ) verzichtet. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.

2.

2.1 Anfechtungsobjekt gemäss Art. 19 Abs. 1 SchKG ist im vorliegenden Verfahren allein der Entscheid der Aufsichtsbehörde Nr. 318/03 vom 3. September 2003 betreffend das Grundpfandverwertungsverfahren. Soweit der Beschwerdeführer Rügen vorbringt, die sich gegen eine Lohnpfändung wenden, welche in einem - von der Grundpfandverwertung unabhängigen - Verfahren auf Pfändung durchgeführt wurde, kann folglich nicht auf die Beschwerde eingetreten werden. Insbesondere unbeachtlich sind die Vorbringen, die sich gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde Nr. 317/03 vom 3. September 2003 richten; auf die Beschwerde gegen diesen Entscheid ist die erkennende Kammer mit Urteil vom 29. September 2003 nicht eingetreten (Verfahren 7B.212/2003).

2.2 Unzutreffend ist die Behauptung des Beschwerdeführers, die Aufsichtsbehörde habe seine Vorbringen in Bezug auf das Lastenverzeichnis abgewiesen. Vielmehr hat die Aufsichtsbehörde diesbezüglich ihre Unzuständigkeit festgestellt und die Beschwerde nach Art. 32 Abs. 2 SchKG dem Betreibungsamt zur weiteren Folgegebung überwiesen.

2.3 Soweit sich die Beschwerde gegen den Zuschlag der offenbar am 5. September 2003 erfolgten Grundstücksversteigerung wendet, erweist sie sich als unzulässig. Solche Rügen müssen mit einer Beschwerde gegen den Zuschlag selbst geltend gemacht werden und können nicht als Noven ins vorliegende Beschwerdeverfahren eingebracht werden ( Art. 79 Abs. 1 OG ).

3. Damit ist auf die Beschwerde insgesamt nicht einzutreten. Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich unentgeltlich. Jedoch muss die Beschwerdeführung im vorliegenden Fall als mutwillig bezeichnet werden, so dass der Beschwerdeführer die Verfahrenskosten zu tragen hat ( Art. 20a Abs. 1 SchKG ; BGE 127 III 178 E. 2a S. 179).

Demnach erkennt die Kammer:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungs- und Konkursamt B.________ und der Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen für den Kanton Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Oktober 2003

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin: