Creditor's Attempt to Add Individuals to 1981 Bankruptcy Loss Certificate Denied on Timeliness Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a creditor who purchased a bankruptcy loss certificate related to a company’s bankruptcy from another creditor and sought to have it amended to include the names of two individuals as debtors, arguing they were liable for damages. The supervisory authority for debt enforcement and bankruptcy in the Canton of Bern rejected the request, stating that the appeal against the original loss certificate issued in 1981 was late and that such certificates can only be issued in the name of the company itself, not individuals. The creditor then appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking to have the certificate modified to reflect the individuals as debtors. The tribunal considered the case, noting the supervisory authority's grounds for dismissal and the absence of a valid argument from the creditor regarding the timeliness of the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 79 Abs. 1 OG, Art. 17 Abs. 1 u. 2 SchKG; Creditor's Attempt to Add Individuals to 1981 Bankruptcy Loss Certificate Denied on Timeliness Grounds: The supervisory authority for debt enforcement and bankruptcy in the Canton of Bern rejected the request, stating that the appeal against the original loss certificate issued in 1981 was late and that such certificates can only be issued in the name of the company itself, not individuals. The creditor then appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking to have the certificate modified to reflect the individuals as debtors. The tribunal considered the case, noting the supervisory authority's grounds for dismissal and the absence of a valid argument from the creditor regarding the timeliness of the complaint.
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KI-generiertCited in the reasoning to reference the provision setting the deadline for appealing decisions from the debt collection office, which was the basis for the administrative authority's non-entry decision.
Volltext
[AZA 0/2]
7B.222/2001/bnm
SCHULDBETREIBUNGS- UND KONKURSKAMMER
15. November 2001
Es wirken mit: Bundesrichterin Nordmann, Präsidentin der
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer, Bundesrichterin Escher,
Bundesrichter Meyer und Gerichtsschreiber Levante.
In Sachen
A.________, Beschwerdeführer,
gegen
den Entscheid vom 14. September 2001 der Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen für den Kanton Bern,
betreffend
Konkursverlustschein,
wird festgestellt und in Erwägung gezogen:
1.- Im Konkurs über die B.________ AG, stellte das Konkursamt Z.________ am 9. Januar 1981 dem Gläubiger C.________ einen Verlustschein für den ungedeckten Betrag von Fr. 154'835. 75 aus. Am 1. Februar 2000 erwarb A.________ diesen Konkursverlustschein von C.________. Mit Beschwerde vom 15. August 2001 verlangte A.________, dass dieser Verlustschein mit den Personalien von D.________ und E.________ als Schuldner ergänzt werde, weil den damaligen Verwaltungsratspräsidenten bzw. die damalige Aktionärin der Gemeinschuldnerin eine Schadenersatzpflicht treffe. Die Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen für den Kanton Bern trat mit Entscheid vom 14. September 2001 auf die Beschwerde nicht ein.
A.________ hat den Entscheid der Aufsichtsbehörde vom 14. September 2001 mit Beschwerdeschrift vom 25. September 2001 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen und beantragt sinngemäss, es sei ein Konkursverlustschein lautend auf D.________ und E.________ als Schuldner auszustellen.
Die Aufsichtsbehörde hat keine Gegenbemerkungen angebracht.
Andere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden.
2.- Die Aufsichtsbehörde hat im Wesentlichen festgehalten, die Beschwerde gegen den am 9. Januar 1981 vom Konkursamt Z.________ ausgestellten Konkursverlustschein sei verspätet; im Übrigen dürfe ein Konkursverlustschein nur auf den Namen des Gemeinschuldners (d.h. der B.________ AG) lauten, was vorliegend richtigerweise geschehen sei. Inwiefern die Aufsichtsbehörde die zehntägige Beschwerdefrist gegen Verfügungen des Konkursamtes unrichtig angewendet habe (vgl.
Art. 17 Abs. 1 u. 2 SchKG ), wenn sie die Beschwerde gegen den Konkursverlustschein aus dem Jahre 1981 als verspätet erachtet hat, legt der Beschwerdeführer in keiner Weise dar ( Art. 79 Abs. 1 OG ). Da der Nichteintretensentscheid der Aufsichtsbehörde bereits aus diesem Grund rechtskonform ist, kann auf die übrigen Anträge des Beschwerdeführers, die er schon im kantonalen Verfahren gestellt hat und vor Bundesgericht wiederholt, nicht eingetreten werden ( Art. 79 Abs. 1 OG ).
Demnach erkennt
die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer:
_________________________________________
1.- Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Berner Oberland, Dienststelle Z.________, und der Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen für den Kanton Bern schriftlich mitgeteilt.
______________
Lausanne, 15. November 2001
Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: