Estate v. Debt Enforcement Office Regarding Enforcement Fees
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a case concerning debt collection costs, a creditor initiated proceedings against an estate for a claim of 16,666 Swiss Francs, which led to disputes over the fees charged by the debt collection office. The creditor filed a complaint with the supervisory authority seeking to reduce the fees for issuing a payment order and for related service charges. The supervisory authority rejected these complaints, concluding that the fee assessments were justified. Subsequently, the representative of the estate filed an appeal against this decision in federal court. However, the appeal was not considered because the representative failed to submit a necessary power of attorney within the given deadline, and the appeal failed to adequately address the fee dispute, instead focusing on estate division issues that were not relevant to the procedure.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 16 GebV, Art. 80 OG, Art. 68 SchKG, Art. 30 Abs. 2 OG, Art. 37 Abs. 3 OG, Art. 20a SchKG; Estate v. Debt Enforcement Office Regarding Enforcement Fees: The creditor filed a complaint with the supervisory authority seeking to reduce the fees for issuing a payment order and for related service charges. The supervisory authority rejected these complaints, concluding that the fee assessments were justified. Subsequently, the representative of the estate filed an appeal against this decision in federal court. However, the appeal was not considered because the representative failed to submit a necessary power of attorney within the given deadline, and the appeal failed to adequately address the fee dispute, instead focusing on estate division issues that were not relevant to the procedure.
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KI-generiertAlthough the text cites Art. 30 Abs. 2 OG and Art. 37 Abs. 3 OG, the decisive factor for not entering into the merits, based on the lack of a power of attorney, typically relates to procedural requirements often codified in the Federal Supreme Court Act (LTF) or the preceding (OG) cited in the reasoning regarding procedural deficiencies. Given the instruction to only include provisions cited in the dispositive, and since the dispositive only contains point 1 (No Eintreten) and point 2 (Notification), and no substantive procedural articles are cited in the dispositive orders 1 or 2, I must strictly adhere to the output. Since the dispositive only contains points 1 and 2 without citing specific provisions governing the non-admission besides implicitly referencing prior procedural steps mentioned in the reasoning (like Art. 30 Abs. 2 OG), and since the reasoning mentions Art. 20a SchKG for costs, I will check for explicit citations in the numbered orders.
This provision is cited in the introductory section regarding the principle of free proceedings, which precedes the final orders where no substantive exclusion article is placed.
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This provision is cited in the introductory section regarding the principle of free proceedings, which precedes the final orders where no substantive exclusion article is placed.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
7B.201/2004 /bnm
Urteil vom 8. November 2004
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
Besetzung
Bundesrichterin Escher, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Hohl,
Schett.
Parteien
Erbengemeinschaft X.________ sel.,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Alexandre Goedecke, notaire,
gegen
Kantonsgericht von Graubünden, Kantonsgerichtsausschuss, als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, Poststrasse 14, 7002 Chur.
Gegenstand
Betreibungskosten,
SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden, Kantonsgerichtsausschuss, als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs vom 30. September 2004.
Die Kammer zieht in Erwägung:
1.
1.1 Y.________ stellte am 14. September 2004 beim Betreibungsamt A.________ ein Betreibungsbegehren gegen die Erbschaft X.________ sel. für eine Forderung von Fr. 16'666.-- nebst Zins und Verzugsschaden. Am 20. September 2004 reichte er beim Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde ein mit dem Antrag, die Gebühren für die Ausstellung des Zahlungsbefehls (Fr. 100.--) und für das Rechtshilfegesuch an das Betreibungsamt B.________ (Fr. 13.--) auf Fr. 103.-- herabzusetzen.
Das Betreibungsamt A.________ stellte dem Rechtsvertreter von Y.________ am 23. September 2004 eine weitere Gebührenrechnung über Fr. 28.-- für Zustellungskosten an das Betreibungsamt C.________ zu. Auch dagegen reichte Y.________ bei der Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde ein.
1.2 Mit Entscheid vom 30. September 2004 wies die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs die Beschwerden ab. Sie kam durch Auslegung von Art. 13 Abs. 3 lit. d und Art. 16 GebV SchKG zum Schluss, dass die Gebührenrechnungen des Betreibungsamtes A.________ nicht zu beanstanden seien.
1.3 Mit Eingabe vom 13. Oktober 2004 hat der Vertreter der Erbengemeinschaft X.________ sel. bei der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichtausschusses von Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs vom 30. September 2004 eingereicht. Er beantragt sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und ersucht um Ausfällung des Urteils in französischer Sprache.
Die Aufsichtsbehörde hat bei der Aktenübersendung auf Gegenbemerkungen verzichtet ( Art. 80 OG ).
1.4 Die Erben des X.________ sel. sind zur Beschwerdeführung legitimiert, da die Betreibungskosten gemäss Art. 68 SchKG vom Gläubiger vorzuschiessen sind, doch letztlich vom Betreibungsschuldner getragen werden müssen.
1.5 Mit Schreiben vom 19. Oktober 2004 ersuchte die Präsidentin der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer den Vertreter der Erben von X.________ sel., bis zum 26. Oktober 2004 eine Vollmacht einzureichen, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werden könne ( Art. 30 Abs. 2 OG ).
Da innert Frist keine Vollmacht eingereicht wurde, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Im Übrigen findet in der Beschwerdeschrift keine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid betreffend die Höhe der Gebühren statt. In der Beschwerdeschrift wird statt zur Höhe der Betreibungskosten zur Erbteilung Stellung bezogen, was im Verfahren nach Art. 17 ff. SchKG nicht zulässig ist. Denn über den Bestand der Forderung wird der Richter im Rechtsöffnungsverfahren zu befinden haben.
1.6 Wie dem Vertreter der Erbengemeinschaft X.________ sel. am 19. Oktober 2004 mitgeteilt worden war, werden die Urteile des Bundesgerichts in der Sprache des angefochtenen Entscheides verfasst ( Art. 37 Abs. 3 OG ).
2. Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos ( Art. 20a SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG ), und es darf keine Parteientschädigung zugesprochen werden ( Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG ).
Die Beschwerde grenzt jedoch an Mutwilligkeit. Die Beschwerdeführerin hat zur Kenntnis zu nehmen, dass bei mut- oder böswilliger Beschwerdeführung einer Partei oder ihrem Vertreter Bussen bis zu Fr. 1'500.-- sowie Gebühren und Auslagen auferlegt werden können.
Demnach erkennt die Kammer:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Beschwerdegegner, dem Betreibungsamt A.________ und dem Kantonsgericht von Graubünden, Kantonsgerichtsausschuss, als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. November 2004
Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: