Liquidation Company's Appeal Regarding Non-Enforceable "Arbitral Award" Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a company in liquidation filed a complaint against a decision made by the upper cantonal supervisory authority regarding enforcement matters. The company disputed a prior ruling which declared a judgment from an arbitration court as unenforceable, arguing it constituted a relevant decision rather than merely an opinion. The upper authority had upheld the lower authority's non-admittance ruling, stating that the arbitration judgment was not credible. The complaint was subsequently brought before the federal court, which ultimately decided not to entertain the case, citing the absence of sufficient grounds and classifying the appeal as frivolous, thus imposing costs on the company.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 79 Abs. 1 OG, Art. 17 SchKG, Art. 20a Abs. 1 SchKG, Art. 66 Abs. 1 LTF; Liquidation Company's Appeal Regarding Non-Enforceable "Arbitral Award" Dismissed: The company disputed a prior ruling which declared a judgment from an arbitration court as unenforceable, arguing it constituted a relevant decision rather than merely an opinion. The upper authority had upheld the lower authority's non-admittance ruling, stating that the arbitration judgment was not credible. The complaint was subsequently brought before the federal court, which ultimately decided not to entertain the case, citing the absence of sufficient grounds and classifying the appeal as frivolous, thus imposing costs on the company.
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KI-generiertAlthough the final order only states the imposition of the fee (Fr. 500.--), based on the context of the costs being imposed upon the appellant in the dispositive (Order 2), the corresponding cost provision is inferred in most decisions of that era, although the text cites Art. 20a SchKG in the reasoning for the punitive cost decision. Since the dispositive strictly cites 'Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt' following the reasoning citing Art. 20a SchKG, we prioritize Art. 20a SchKG mentioned as the basis for costs in the reasoning immediately preceding the dispositive, or the general cost rule if directly cited. In this case, the specific punitive reason cited in the reasoning is Art. 20a Abs. 1 SchKG, which precedes Order 2. The costs themselves (Order 2) do not explicitly cite an LTF article, but typically follow Art. 66 LTF, however, since the punitive basis (Art. 20a SchKG) *was* cited in the reasoning immediately before the dispositive and relates to the charging of costs, we include it. Order 2 itself does not explicitly cite Art. 66 LTF or Art. 108 LTF regarding costs.
Used to justify imposing court costs on the appellant due to vexatious appeal proceedings.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
7B.115/2006 /bnm
Urteil vom 20. September 2006
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Marazzi,
Gerichtsschreiber Levante.
Parteien
X.________ AG in Liquidation,
Beschwerdeführerin,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich.
Gegenstand
Vollstreckung,
SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 15. Juni 2006 (NR060039).
Die Kammer hat nach Einsicht
in den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 15. Juni 2006, mit welchem die Beschwerde der X.________ AG in Liquidation gegen den Nichteintretensbeschluss der unteren Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter vom 9. Mai 2006 betreffend das Schreiben des Betreibungsamtes Zürich 9 vom 12. April 2006 zum "Urteil des Schiedsgerichts A.________" unter Kostenfolgen abgewiesen wurde,
in die Beschwerdeschrift vom 5. Juli 2006 (Postaufgabe), mit welcher die X.________ AG in Liquidation den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen hat und u.a. sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses sowie aufschiebende Wirkung verlangt,
in Erwägung,
dass gemäss Art. 79 Abs. 1 OG in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen ist, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind ( BGE 119 III 49 E. 1),
dass die obere Aufsichtsbehörde (unter Hinweis auf die Erwägungen der unteren Aufsichtsbehörde) festgehalten hat, dass das Schreiben des Betreibungsamtes, wonach das "Urteil des Schiedsgerichts A.________" als nicht vollstreckbar bezeichnet wird, keine Verfügung, sondern eine blosse Meinungsäusserung des Betreibungsamtes sei, und dass im Übrigen das angebliche Schiedsurteil offensichtlich ein nicht ernstzunehmendes Machwerk sei,
dass die Beschwerdeführerin nicht darlegt, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde den Begriff der Verfügung im Sinne von Art. 17 SchKG (vgl. BGE 129 III 400 E. 1.1 S. 401; 121 III 35 E. 1 S. 36; Amonn/ Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 7. Aufl. 2003, § 6 Rz. 7) verkannt habe, wenn sie angenommen hat, das Schreiben des Betreibungsamtes betreffend die Vollstreckbarkeit des erwähnten "Schiedsurteils" stelle keine konkrete auf den Verfahrensgang einwirkende Massnahme dar, und den Nichteintretensentscheid der unteren Aufsichtsbehörde bestätigt hat,
dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann ( Art. 79 Abs. 1 OG ),
dass mit dem vorliegenden Urteil das Gesuch um aufschiebende Wirkung hinfällig wird,
dass wegen Mutwilligkeit, die hier darin liegt, dass der Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde ohne triftige Gründe an das Bundesgericht weitergezogen wurde, die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen hat ( Art. 20a Abs. 1 SchKG ),
dass die erkennende Kammer sich vorbehält, ein allfälliges Revisionsgesuch gegen das vorliegende Urteil ohne Korrespondenz abzulegen, falls ein solches in mutwilliger Weise erfolgen sollte,
erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Betreibungsamt Zürich 9 und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. September 2006
Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: