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7B.113/2006 KI-generiert

Debt collection seizure; peremptory appeal deadline under Art. 19 SchKG cannot be extended for filing reasons, and failure to state legal grounds renders appeal inadmissible.

Geschäftsnummer 7B.113/2006
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Court (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer) declined to hear the debtor's appeal and dismissed it, thereby leaving the lower court's ruling and the underlying debt-collection seizure (Pfändung) of January 25, 2006, in force. The debtor had filed a timely appeal against the decision of the cantonal supervisory authority, but only requested an extension to submit a proper legal justification, arguing the ten-day deadline was too short. The Court held that the deadline under Art. 19(1) SchKG is a peremptory (Verwirkungsfrist) period that cannot be extended except for parties residing abroad or addressed by public notice (Art. 33(3) SchKG), and that the debtor's filing failed to meet the substantive content requirements of Art. 79(1) OG because it did not specify the requested modification of the decision or identify which federal-law provisions were violated. The appeal was therefore inadmissible, and the proceeding was free of charge under Art. 20a(1) SchKG.

Legislator-Regeste

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Art. 19 Abs. 1 SchKG, Art. 33 Abs. 3 SchKG, Art. 79 Abs. 1 OG, Art. 20a Abs. 1 SchKG; Debt collection seizure; peremptory appeal deadline under Art. 19 SchKG cannot be extended for filing reasons, and failure to state legal grounds renders appeal inadmissible: The debtor had filed a timely appeal against the decision of the cantonal supervisory authority, but only requested an extension to submit a proper legal justification, arguing the ten-day deadline was too short. The Court held that the deadline under Art. 19(1) SchKG is a peremptory (Verwirkungsfrist) period that cannot be extended except for parties residing abroad or addressed by public notice (Art. 33(3) SchKG), and that the debtor's filing failed to meet the substantive content requirements of Art. 79(1) OG because it did not specify the requested modification of the decision or identify which federal-law provisions were violated. The appeal was therefore inadmissible, and the proceeding was free of charge under Art. 20a(1) SchKG.

Schlagwörter

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Inkasso Eröffnung des Entscheids Verwirkungsfrist Versäumung der gesetzlichen Frist Konkursandrohung öffentliche Schulden

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 20a Abs. 1 SchKG

Basis for declaring the proceedings free of charge, absent malicious or vexatious appeal.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

7B.113/2006 /blb

Urteil vom 14. August 2006

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Bundesrichter Meyer, Marazzi,

Gerichtsschreiber Levante.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand

Pfändung,

SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 19. Juni 2006 (NR060040/U).

Die Kammer hat nach Einsicht

in den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 19. Juni 2006, mit welchem die Beschwerde von X.________ gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Winterthur vom 22. Mai 2006 als unterer Aufsichtsbehörde betreffend die Pfändung vom 25. Januar 2006 in der Betreibung Nr. xxxx (Betreibungsamt Elgg) abgewiesen wurde,

in die Beschwerde vom 6. Juli 2006 (Postaufgabe), mit welcher X.________ den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde (Zustelldatum: 26. Juni 2006) rechtzeitig an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen hat und beantragt, es sei ihm zur Ausarbeitung der Beschwerdebegründung eine Nachfrist zu gewähren, da die angesetzte Frist von zehn Tagen zu kurz gewesen sei,

in Erwägung,

dass es sich bei der Frist gemäss Art. 19 Abs. 1 SchKG um eine Verwirkungsfrist handelt, so dass eine nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Ergänzungsschrift nicht mehr berücksichtigt werden könnte, selbst wenn sie in einer rechtzeitig eingereichten Beschwerdeschrift angekündigt wird ( BGE 126 III 30 E. 1b S. 31),

dass eine Verlängerung der Frist nur möglich ist, wenn ein am Verfahren Beteiligter im Ausland wohnt oder er durch öffentliche Bekanntmachung anzusprechen ist ( Art. 33 Abs. 3 SchKG ),

dass eine Erstreckung der Beschwerdefrist aus anderen Gründen nicht möglich ist und der Antrag des Beschwerdeführers unzulässig ist ( BGE 114 III 5 E. 3 S. 5),

dass in der Beschwerdeschrift anzugeben ist, welche Abänderung des angefochtenen Entscheides beantragt wird, und kurz darzulegen ist, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind ( Art. 79 Abs. 1 OG ),

dass der Beschwerdeführer in seiner fristgerechten Eingabe den erwähnten Anforderungen offensichtlich nicht genügt,

dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann,

dass das Beschwerdeverfahren - abgesehen von mut- oder böswilliger Beschwerdeführung - kostenlos ist ( Art. 20a Abs. 1 SchKG ),

erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Elgg und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen mitgeteilt.

Lausanne, 14. August 2006

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: