Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
7B.102/2006 KI-generiert

Debtor's Appeal Against Impending Bankruptcy Notice Dismissed for Procedural Defects

Geschäftsnummer 7B.102/2006
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual regarding a bankruptcy warning issued against them. This complaint was initially addressed to a lower supervisory authority, which upheld the bankruptcy warning. Subsequently, the individual appealed this decision to a higher supervisory authority, which also dismissed the appeal. The individual then escalated the matter to the Federal Tribunal, seeking to annul the decisions of the higher and lower authorities. However, the Federal Tribunal found that the individual did not adequately challenge the legal reasoning of the previous decisions and ruled that it would not entertain the complaint. Additionally, the individual was ordered to cover the court costs associated with the proceedings due to the perceived lack of merit in the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 79 Abs. 1 OG, Art. 20a Abs. 1 SchKG, Art. 66 al. 1 LTF; Debtor's Appeal Against Impending Bankruptcy Notice Dismissed for Procedural Defects: This complaint was initially addressed to a lower supervisory authority, which upheld the bankruptcy warning. Subsequently, the individual appealed this decision to a higher supervisory authority, which also dismissed the appeal. The individual then escalated the matter to the Federal Tribunal, seeking to annul the decisions of the higher and lower authorities. However, the Federal Tribunal found that the individual did not adequately challenge the legal reasoning of the previous decisions and ruled that it would not entertain the complaint. Additionally, the individual was ordered to cover the court costs associated with the proceedings due to the perceived lack of merit in the appeal.

Schlagwörter

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Schuldbetreibung Mängelrüge Konkursandrohung Verfahrenskosten Zahlungsauftrag Aussonderungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

This is the general rule for imposing court fees, applied when costs are ordered in the dispositive (although the decision cites 'Art. 20a Abs. 1 SchKG' for the penalty of vexatiousness, the imposition of costs itself implicitly relates to the general procedural framework, but more precisely, if no LTF/BGG rule is explicitly cited for costs in the dispositive, we look strictly at what is cited. Here, the costs are imposed following the reasoning based on Art. 20a Abs. 1 SchKG, but the citation 2. simply orders the fee. Since the key rule ordering the *imposition* based on the conduct is Art. 20a Abs. 1 SchKG in the reasoning, and the dispositive orders the fee without citing LTF/BGG cost articles, I will prioritize the procedural/substantive ground for the outcome and the reason for imposing costs.)

Art. 20a Abs. 1 SchKG

Used to impose costs on the appellant due to vexatious conduct (Mutwilligkeit).

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

7B.102/2006 /blb

Urteil vom 17. August 2006

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Bundesrichter Meyer, Marazzi,

Gerichtsschreiber Levante.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand

Konkursandrohung,

SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 13. Juni 2006 (NR050083/U).

Die Kammer hat nach Einsicht

in den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 13. Juni 2006, mit welchem die Beschwerde von X.________ gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Zürich als unterer Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter vom 17. Oktober 2005 betreffend die am 26. September 2005 zugestellte Konkursandrohung in der Betreibung Nr. xxxx (Betreibungsamt Zürich 4) abwies,

in die Beschwerde vom 26. Juni 2006, mit welcher X.________ den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde rechtzeitig an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen hat und im Wesentlichen sinngemäss beantragt, der angefochtene Beschluss und die Konkursandrohung seien aufzuheben,

in Erwägung,

dass gemäss Art. 79 Abs. 1 OG in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen ist, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind ( BGE 119 III 49 E. 1),

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe wörtlich die Beschwerdeschrift vom 26. Juni 2006 wiederholt, mit welcher sie Beschwerde beim Bundesgericht gegen den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde vom 13. Juni 2006 (NR050082/U) betreffend den Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. xxxx geführt hat (Verfahren 7B.101/2006),

dass die Beschwerdeführerin sich in der vorliegenden Eingabe nicht mit den Entscheidgründen der Vorinstanz auseinandersetzt und nicht darlegt (vgl. BGE 106 III 40 E. 1 S. 42), inwiefern die obere Aufsichtsbehörde die Regeln über die Fortsetzung der Betreibung verletzt habe, wenn sie zum Ergebnis gelangt ist, dass der Konkursandrohung nichts entgegen stehe,

dass die Beschwerdeführerin sich vergeblich auf eine Bestätigung von Y.________ vom 26. Juni 2006 beruft, da neue Tatsachen und Bestreitungen im vorliegenden Verfahren unzulässig sind ( Art. 79 Abs. 1 OG ),

dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann ( Art. 79 Abs. 1 OG ),

dass wegen Mutwilligkeit, die hier darin liegt, dass der Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde ohne triftige Gründe an das Bundesgericht weitergezogen wurde, die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen hat ( Art. 20a Abs. 1 SchKG ),

dass die erkennende Kammer sich vorbehält, ein allfälliges Revisionsgesuch gegen das vorliegende Urteil ohne Korrespondenz abzulegen, falls ein solches - wie in vorangegangenen Fällen - in mutwilliger Weise erfolgen sollte,

erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin (Gesundheitskasse K.________), dem Betreibungsamt Zürich 4 und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. August 2006

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: