Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6P.77/2001 KI-generiert

Sexual Offense Convictions Upheld Against Arbitrary Evidence Appraisal Claim

Geschäftsnummer 6P.77/2001
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a convicted individual who was initially sentenced to a prison term for multiple sexual offenses against children. After appealing the decision, the higher court reduced the original sentence but upheld the guilty verdict. Subsequently, the individual filed a constitutional complaint challenging the appellate court's ruling, seeking to have it overturned and the case reconsidered by the lower court. The legal framework for the appeal is based on claims of arbitrary evaluation of evidence and the presumption of innocence.

Legislator-Regeste

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Art. 6 Ziff. 2 EMRK, Art. 187 Ziff. 1 StGB, Art. 188 aStGB, Art. 189 StGB, Art. 187 StGB, Art. 66 al. 1 LTF; Sexual Offense Convictions Upheld Against Arbitrary Evidence Appraisal Claim: After appealing the decision, the higher court reduced the original sentence but upheld the guilty verdict. Subsequently, the individual filed a constitutional complaint challenging the appellate court's ruling, seeking to have it overturned and the case reconsidered by the lower court. The legal framework for the appeal is based on claims of arbitrary evaluation of evidence and the presumption of innocence.

Schlagwörter

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Sexualdelikten willkürliche Beweiswürdigung Schuldschein Unschuldsvermutung Einvernahme des Opfers Beweisverwertungsverbot

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

The Federal Tribunal orders the appellant to pay the court fee.

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Volltext

[AZA 0/6]

6P.77/2001/kra

K A S S A T I O N S H O F

*

20. März 2002

Es wirken mit: Bundesrichter Schubarth, Präsident des

Kassationshofes, Bundesrichter Schneider, Wiprächtiger und

Gerichtsschreiber Weissenberger.

In Sachen

X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt

Dr. Paul Schaltegger, Florastrasse 49, Zürich,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons A a r g a u ,

Obergericht des Kantons A a r g a u ,

betreffend

Art. 9 und 32 BV , Art. 6 Ziff. 2 EMRK (Strafverfahren;

willkürliche Beweiswürdigung, Grundsatz "in dubio pro reo");

(staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Ober-

gerichts des Kantons Aargau, 1. Strafkammer, vom 16. No-

vember 2000),

hat sich ergeben:

A.-

Das Bezirksgericht Laufenburg sprach X.________

am 21. Mai 1999 schuldig der mehrfachen sexuellen Hand-

lungen mit Kindern gemäss Art. 187 Ziff. 1 StGB sowie der

mehrfachen sexuellen Nötigung nach Art. 188 aStGB und

verurteilte ihn zu 3 1/2 Jahren Zuchthaus; das Gericht

sprach ferner ein Verbot für die Ausübung des Lehrberufs

mit Unmündigen während fünf Jahren aus. Von der Anklage

der sexuellen Handlungen mit Kindern zum Nachteil von zwei

Geschädigten wurde X.________ freigesprochen. Im Übrigen

entschied das Bezirksgericht über die Zivilforderungen der

Opfer.

Mit Urteil vom 16. November 2000 hiess das Ober-

gericht des Kantons Aargau die Berufung des Verurteilten

und die Anschlussberufung einer Zivilklägerin je teilweise

gut und hob unter anderem die Dispositivziffern 2 (Schuld-

sprüche) und 3 (Strafe) des angefochtenen Urteils auf. Es

sprach X.________ schuldig der mehrfachen sexuellen Hand-

lungen ( Art. 187 Ziff. 1 StGB ) sowie der mehrfachen sexu-

ellen Nötigung ( Art. 189 StGB ) und verurteilte ihn zu

3 1/4 Jahren Zuchthaus; das Verfahren wegen sexueller

Handlungen mit Kindern nach Art. 187 StGB zum Nachteil

mehrerer Geschädigten stellte das Gericht zufolge Verjährung

ganz oder teilweise ein.

B.-

X.________ führt staatsrechtliche Beschwerde mit

dem Antrag, das Urteil des Obergerichts aufzuheben und die

Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

-.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.-

Die staatsrechtliche Beschwerde wird abgewiesen,

soweit darauf einzutreten ist.

2.-

Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird dem Be-

schwerdeführer auferlegt.

3.-

Dieses Urteil wird den Parteien, der Staats-

anwaltschaft und dem Obergericht, 1. Strafkammer, des

Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

_____________

Lausanne, 20. März 2002

Im Namen des Kassationshofes

des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber: