Petitioner's Request for Clarification and Correction of Prior Supreme Court Judgment Denied
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who submitted a request for clarification and correction of a prior decision made by the Swiss Federal Tribunal on June 23, 2017. The previous decision related to complaints filed by the individual, which were either not admitted or rejected by the court. In the subsequent filing, the individual claimed there were ambiguities and contradictions in the earlier ruling but ultimately sought to amend the content of the original decision. However, the court determined that the request did not meet the criteria for clarification or correction as defined by relevant procedural laws and indicated that no grounds for nullity of the prior decision were presented. Consequently, the court dismissed the request and imposed a reduction in court fees based on the individual's financial situation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 129 Abs. 1 BGG, Art. 129 BGG, Art. 66 Abs. 1 i.V.m, Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 1 und 2 BGG; Petitioner's Request for Clarification and Correction of Prior Supreme Court Judgment Denied: The previous decision related to complaints filed by the individual, which were either not admitted or rejected by the court. In the subsequent filing, the individual claimed there were ambiguities and contradictions in the earlier ruling but ultimately sought to amend the content of the original decision. However, the court determined that the request did not meet the criteria for clarification or correction as defined by relevant procedural laws and indicated that no grounds for nullity of the prior decision were presented. Consequently, the court dismissed the request and imposed a reduction in court fees based on the individual's financial situation.
Schlagwörter
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KI-generiertApplied to impose reduced court costs on the applicant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6F_9/2017
Urteil vom 17. Juli 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Bundesrichter Oberholzer,
Bundesrichterin Jametti,
Gerichtsschreiber Held.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Gesuchsteller,
gegen
Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Amtsleitung, Hohlstrasse 552, 8090 Zürich,
Gesuchsgegner,
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter, Postfach, 8090 Zürich.
Gegenstand
Gesuch um Erläuterung und Berichtigung des bundesgerichtlichen Urteils 6B_334/2017 und 6B_470/2017 vom 23. Juni 2017.
Erwägungen:
1. Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 23. Juni 2017 auf eine Beschwerde von X.________ nicht ein (6B_334/2017), eine weitere wies es ab, soweit es auf die Beschwerde eintrat (6B_470/2017).
X.________ gelangt mit Eingabe vom 3. Juli 2017 sowie "Ergänzungseingabe" vom 10. Juli 2017 an das Bundesgericht und beantragt sinngemäss, das Urteil vom 23. Juni 2017 im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG in besagtem Umfang zu berichtigen und zu erläutern, insofern nicht im Vornherein von dessen Nichtigkeit auszugehen wäre.
2. Ist das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig, stehen seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch oder enthält es Redaktions- oder Rechnungsfehler, so nimmt das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung vor ( Art. 129 Abs. 1 BGG ).
3. Der Gesuchsteller rügt angebliche Unklarheiten und "Selbstwidersprüche" im Urteil vom 23. Juni 2017. Seine Vorbingen betreffen jedoch weder das Dispositiv oder einen Widerspruch zwischen diesem und der Begründung noch einen Redaktions- oder Rechnungsfehler. Der Gesuchsteller beantragt in der Sache eine inhaltliche Änderung des bundesgerichtlichen Dispositivs respektive des Entscheids. Dazu sind die Erläuterung und Berichtigung gemäss Art. 129 BGG nicht gegeben (vgl. 6G_3/2011 vom 1. Dezember 2011 E. 2). Mangels eines Erläuterungs- oder Berichtigungsgrundes im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG ist auf das Gesuch nicht einzutreten.
Gründe, die auf eine Nichtigkeit des Urteils vom 23. Juni 2017 schliessen lassen könnten, sind weder ersichtlich noch legt der Gesuchsteller solche dar. Eine allfällige falsche Rechtsanwendung durch das Bundesgericht hätte weder die Nichtigkeit des Urteils vom 23. Juni 2017 zur Folge noch würde dies einen Revisionsgrund darstellen.
4. Dem Gesuchsteller sind aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 1 und 2 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Gesuch um Erläuterung und Berichtigung wird nicht eingetreten.
2. Dem Gesuchsteller werden Gerichtskosten von Fr. 500.-- auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Juli 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Held