Revision and Recusal Request Denied for Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a request for the revision of a previous Federal Court decision that had not accepted his complaint against a ruling by the Cantonal Court. The individual asserted claims of bias against a judge and alleged the prior ruling was arbitrary and aimed at making him a scapegoat. However, the Federal Court found that he failed to meet the necessary legal criteria for revision and did not present valid reasons for recusal of the judge. Consequently, the court dismissed his request for revision and ordered him to bear the legal costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 36 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 121, 122 und 123 BGG; Revision and Recusal Request Denied for Lack of Substantiation: The individual asserted claims of bias against a judge and alleged the prior ruling was arbitrary and aimed at making him a scapegoat. However, the Federal Court found that he failed to meet the necessary legal criteria for revision and did not present valid reasons for recusal of the judge. Consequently, the court dismissed his request for revision and ordered him to bear the legal costs.
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KI-generiertThese articles define the grounds for revision, which the applicant failed to invoke.
Used to reject the motion for recusal as insufficiently substantiated.
The Court imposed the court costs on the applicant.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6F_9/2014
Urteil vom 7. Mai 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Bundesrichter Denys, Rüedi,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
Y.________,
Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden ,
Erster Staatsanwalt, Sennhofstrasse 17, 7001 Chur,
Gesuchsgegnerin,
Gegenstand
Revision des Urteils des Schweizerischen Bundesgerichts 6B_81/2012 vom 16. Juli 2013.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Das Bundesgericht trat am 16. Juli 2013 auf eine Beschwerde des Gesuchstellers gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, I. Strafkammer, vom 24. August 2011 nicht ein, weil sie den Begründungsanforderungen nicht entsprach (Verfahren 6B_81/2012).
Der Gesuchsteller beantragt mit Eingabe vom 25. April 2014 (Postaufgabe 30. April 2014) die Revision des Entscheids.
2. Der Gesuchsteller stellt ein Ausstandsgesuch gegen Bundesrichter Oberholzer, da dieser ihm gegenüber voreingenommen sei. Mangels Glaubhaftmachung genügt das Gesuch der Vorschrift von Art. 36 Abs. 1 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten.
3. Die Revisionsgründe sind in den Art. 121, 122 und 123 BGG abschliessend aufgezählt. Der Gesuchsteller vermag keinen solchen Grund zu nennen. Seine Vorbringen, das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden sei ein willkürliches Gefälligkeitsurteil gewesen (lit. a), es sei ihm für eine Falschaussage Geld angeboten worden (lit. b) und es sei schlussendlich nur darum gegangen, ihn als letztes Glied in der Kette als Sündenbock hinzustellen (lit. c), sind unzulässig. Das Revisionsgesuch ist abzuweisen.
4. Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Ausstandsgesuch gegen Bundesrichter Oberholzer wird nicht eingetreten.
2. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Mai 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: C. Monn