Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6F_6/2012 KI-generiert

Petitioner's Request for Revision of Criminal Proceedings Dismissed as Inadmissible

Geschäftsnummer 6F_6/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the applicant filed a request for revision of a previous Supreme Court decision that had dismissed an appeal related to their criminal proceedings. The applicant claimed that the legal actions against them resulted from a conspiracy involving law enforcement and medical faculty members, asserting that they had been unjustly prevented from working as a doctor for over twenty years. However, the court found that the applicant did not provide valid grounds for revision as outlined in the relevant legal articles, primarily presenting a differing opinion rather than substantiated reasons for revising the earlier decision. Consequently, the court declined to consider the revision request and imposed court costs on the applicant.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Request for Revision of Criminal Proceedings Dismissed as Inadmissible: The applicant claimed that the legal actions against them resulted from a conspiracy involving law enforcement and medical faculty members, asserting that they had been unjustly prevented from working as a doctor for over twenty years. However, the court found that the applicant did not provide valid grounds for revision as outlined in the relevant legal articles, primarily presenting a differing opinion rather than substantiated reasons for revising the earlier decision. Consequently, the court declined to consider the revision request and imposed court costs on the applicant.

Schlagwörter

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strafrechtliches Revisionsverfahren Einrede der Verfassungswidrigkeit Revisionsgesuch im Asylverfahren tatsächliche Begründung Urteilsvorschlag Rückzug des Rechtsbegehrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal imposed the court costs upon the applicant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6F_6/2012

Urteil vom 10. April 2012

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Bundesrichter Schneider,

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,

Gerichtsschreiberin Koch.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6002 Luzern,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 6B_183/2011 vom 22. September 2011.

Erwägungen:

1. Das Bundesgericht wies mit Urteil 6B_183/2011 vom 22. September 2011 eine Beschwerde des Gesuchstellers ab, soweit darauf einzutreten war. Mit Eingabe vom 10. März 2012 ersucht dieser um Revision des bundesgerichtlichen Urteils. Am 9. April 2012 stellt er ein Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. vorsorgliche Massnahmen.

Die möglichen Revisionsgründe sind in den Art. 121, 122 und 123 BGG aufgezählt. Der Gesuchsteller vermag keinen dieser Gründe zu nennen. Er macht z.B. geltend, das Strafverfahren sei Ergebnis einer Verschwörung durch die Strafverfolgungsbehörden und Mitarbeiter der medizinischen Fakultät der Universität Genf, weil er seit über zwanzig Jahren daran gehindert werde, als Arzt zu arbeiten. Er vertritt damit und auch in den übrigen Vorbringen ausschliesslich eine andere Auffassung als das Bundesgericht im angeblich revisionsbedürftigen Urteil. Eine abweichende Meinung über tatsächliche oder rechtliche Fragen stellt indessen keinen Revisionsgrund dar. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos.

2. Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. April 2012

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Die Gerichtsschreiberin: Koch