Petitioner's Failure to Pay Cost Advance Leads to Non-Admission of Revision Request
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a request for the revision of a previous judgment made by the Swiss Federal Tribunal. The requestor was given deadlines to pay a required advance cost of 2,000 CHF, but failed to do so by the specified dates. As a result, the tribunal decided to not proceed with the revision request. Additionally, the requestor was ordered to cover court costs, while the opposing party had no expenses to claim for their participation in the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Failure to Pay Cost Advance Leads to Non-Admission of Revision Request: The requestor was given deadlines to pay a required advance cost of 2,000 CHF, but failed to do so by the specified dates. As a result, the tribunal decided to not proceed with the revision request. Additionally, the requestor was ordered to cover court costs, while the opposing party had no expenses to claim for their participation in the proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertApplied to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6F_5/2012
Urteil vom 27. April 2012
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
Bundesrichter Denys,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Gesuchsteller,
gegen
1. Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6002 Luzern,
2. A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Hans W. Stössel,
Gesuchsgegnerinnen.
Gegenstand
Gesuch um Revision des Urteils des Schweizerischen Bundesgerichts 6B_815/2011 vom 30. Januar 2012.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Dem Gesuchsteller wurden mit Verfügungen vom 14. Februar und 16. März 2012 eine Frist sowie die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 16. April 2012 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Kostenvorschuss ging innert Frist nicht ein. Folglich ist auf das Revisionsgesuch androhungsgemäss nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Der Gesuchsgegnerin 2 ist keine Entschädigung auszurichten, weil sie im Verfahren vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. April 2012
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Schneider
Der Gerichtsschreiber: C. Monn