Revision Request of Non-Admission Decision Based on Formal Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual submitted a request for revision to the Swiss Federal Tribunal regarding a ruling from November 26, 2019, labeled as 6B_1342/2019, in which the Tribunal had dismissed their appeal due to lateness and insufficient justification. The applicant referred to these submissions as "exercising legal remedies" or "expressing concerns" against the said ruling. However, the Tribunal only regarded these submissions as a request for revision. The applicant also raised issues regarding detention conditions, detailing specific incidents, but the Tribunal deemed itself not the competent authority for first-instance assessment of these complaints and forwarded them to the appropriate jurisdiction in the canton. The request for revision lacked a valid foundation and thus, no action was taken on it.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Revision Request of Non-Admission Decision Based on Formal Grounds: The applicant referred to these submissions as "exercising legal remedies" or "expressing concerns" against the said ruling. However, the Tribunal only regarded these submissions as a request for revision. The applicant also raised issues regarding detention conditions, detailing specific incidents, but the Tribunal deemed itself not the competent authority for first-instance assessment of these complaints and forwarded them to the appropriate jurisdiction in the canton. The request for revision lacked a valid foundation and thus, no action was taken on it.
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KI-generiertThe Tribunal did not enter a decision on the revision application because it lacked the required substantiation according to this article.
The Tribunal decided not to impose costs in this instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6F_38/2019
Urteil vom 9. Januar 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
Bundesrichter Muschietti,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen,
Gesuchsgegnerin,
Obergericht des Kantons Schaffhausen.
Gegenstand
Gesuch um Revision des Urteils des Schweizerischen Bundesgerichts vom 26. November 2019 (6B_1342/2019).
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Das Bundesgericht trat mit Urteil 6B_1342/2019 vom 26. November 2019 auf eine Beschwerde wegen Verspätung und mangels tauglicher Begründung nicht ein.
Dagegen wendet sich der Gesuchsteller mit mehreren Eingaben an das Bundesgericht.
2. In seinen Eingaben spricht der Gesuchtsteller von "Rechtsmittelergreifung" gegen das Urteil 6B_1342/2019 vom 26. November 2019 oder von "Bedenkenanzeigen". Die Eingaben können nur als Revisionsgesuch entgegengenommen werden.
3. Das Bundesgericht fällte am 26. November 2019 einen Nichteintretensentscheid, weil die Beschwerde verspätet war und im Übrigen auch keine den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügende Begründung enthielt. Diese formellrechtliche Würdigung der seinerzeitigen Beschwerdeschrift lässt sich als solche im Revisionsverfahren nicht überprüfen. Der Gesuchsteller zeigt in seinen Eingaben nicht auf, dass und inwiefern das Bundesgericht mit seinem Nichteintretensentscheid und den diesen begründenden Erwägungen einen Revisionsgrund gesetzt haben könnte. Das Revisionsgesuch entbehrt einer tauglichen Begründung ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Darauf ist nicht einzutreten.
4. Der Gesuchsteller kritisiert die Haftbedingungen. Er schildert konkrete Vorfälle. Das Bundesgericht ist erstinstanzlich für deren Beurteilung nicht zuständig. Die entsprechenden Eingaben werden in Kopie an die zuständigen Stellen im Kanton weitergeleitet.
5. Das Bundesgericht behält sich vor, weitere offensichtlich unzulässige Revisionsgesuche in dieser Sache ohne förmliche Behandlung abzulegen.
6. Ausnahmsweise wird von einer Kostenauflage abgesehen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Januar 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill