Federal Supreme Court Rejects Revision Request Based Solely on Disagreement with Prior Judgment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a request for revision filed by a petitioner to the Swiss Federal Tribunal, following the Tribunal's decision on September 28, 2017, which dismissed her appeal against a verdict from the Zurich Cantonal Court dated December 7, 2016. The petitioner submitted a request on November 12, 2018, alleging procedural flaws, but since appeals against Federal Tribunal decisions are not permitted, her submission could only be considered as a revision request. However, the Tribunal found that her submissions merely expressed disagreement with the previous judgment, which is not a valid basis for a revision, leading to the rejection of her request.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 124 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Rejects Revision Request Based Solely on Disagreement with Prior Judgment: The petitioner submitted a request on November 12, 2018, alleging procedural flaws, but since appeals against Federal Tribunal decisions are not permitted, her submission could only be considered as a revision request. However, the Tribunal found that her submissions merely expressed disagreement with the previous judgment, which is not a valid basis for a revision, leading to the rejection of her request.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe Tribunal decided to waive the imposition of costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6F_38/2018
Urteil vom 23. November 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Bundesrichter Rüedi,
Bundesrichterin Jametti,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Gesuchstellerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Gesuchsgegnerin,
Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, Postfach 2401, 8021 Zürich 1.
Gegenstand
Gesuch um Revision des Urteils des Schweizerischen Bundesgerichts vom 28. September 2017 (6B_296/2017 und 6B_330/2017).
Erwägungen:
1. Das Bundesgericht wies eine gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 7. Dezember 2016 gerichtete Beschwerde in Strafsachen mit Urteil vom 28. September 2017 ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6B_296/2017 und 6B_330/2017).
Die damalige Beschwerdeführerin und heutige Gesuchstellerin wendet sich am 12. November 2018 mit einer als "Beschwerde [...] wegen Verfahrensmängel" bezeichneten Eingabe an das Bundesgericht.
2. Eine Beschwerde gegen bundesgerichtliche Urteile gibt es nicht. Die Eingabe kann nur als Revisionsgesuch entgegengenommen werden.
3. Es kann offen bleiben, ob das Revisionsgesuch fristgerecht eingereicht wurde ( Art. 124 BGG ).
4. Die Gesuchstellerin gelangt wegen angeblicher Verfahrensmängel an das Bundesgericht. Indessen bringt sie in ihrer Eingabe nur zum Ausdruck, dass sie mit dem bundesgerichtlichen Urteil nicht einverstanden ist. Solche Ausführungen sind in einem Revisionsgesuch unzulässig. Darauf ist nicht einzutreten.
5. Ausnahmsweise kann auf Kostenauflage verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. November 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill