Federal Supreme Court Revision Petition Dismissal for Lack of Legal Basis
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case presented to the Swiss Federal Tribunal, an applicant sought the revision of a decision made by the Tribunal on October 12, 2022, in which the Tribunal had dismissed their complaint due to insufficient justification as per Article 42 paragraph 2 of the Swiss Federal Supreme Court Act. The applicant's new submission, dated November 4, 2022, was described as an "energetic objection" and requested a reconsideration of the October decision. However, the Tribunal indicated that decisions become legally binding on the day they are issued, and revisions can only be made for specific reasons outlined in Articles 121-123 of the same act. The applicant failed to provide a legitimate ground for revision as recognized by the law, and dissatisfaction with the original decision does not constitute a valid basis for the Tribunal to reconsider its judgment.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 i.V.m, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Revision Petition Dismissal for Lack of Legal Basis: The applicant's new submission, dated November 4, 2022, was described as an "energetic objection" and requested a reconsideration of the October decision. However, the Tribunal indicated that decisions become legally binding on the day they are issued, and revisions can only be made for specific reasons outlined in Articles 121-123 of the same act. The applicant failed to provide a legitimate ground for revision as recognized by the law, and dissatisfaction with the original decision does not constitute a valid basis for the Tribunal to reconsider its judgment.
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KI-generiertCited in the dispositive to rule on the non-imposition of costs for the current proceedings.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6F_34/2022
Urteil vom 3. Januar 2023
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Bundesrichterin Koch,
Bundesrichter Hurni,
Gerichtsschreiberin Frey Krieger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen,
Spisergasse 15, 9001 St. Gallen,
Gesuchsgegnerin,
Anklagekammer des Kantons St. Gallen,
Klosterhof 1, 9001 St. Gallen.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 12. Oktober 2022 (6B_914/2022).
Erwägungen:
1. Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 12. Oktober 2022 auf die Beschwerde des Gesuchstellers nicht ein, weil diese den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügte.
Der Gesuchsteller wendet sich mit einer "als energischer Einspruch" bezeichneten Eingabe vom 4. November 2022 an das Bundesgericht und beantragt (sinngemäss) und "insbesondere" die Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 12. Oktober 2022.
2. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Allfällige Revisionsgründe sind in gedrängter Form darzulegen (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 121-123 BGG ). Der Revisionsgrund muss sich auf den Gegenstand des zu revidierenden Urteils beziehen; handelt es sich dabei um einen Nichteintretensentscheid, muss der Revisionsgrund die Nichteintretensmotive beschlagen. Die Revision dient nicht der Korrektur einer angeblich unrichtigen rechtlichen Würdigung oder Rechtsauffassung des Bundesgerichts. Sie eröffnet dem Gesuchsteller insbesondere nicht die Möglichkeit, die Rechtslage erneut zu diskutieren und eine Wiedererwägung des bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen, das er für unrichtig hält.
Der Gesuchsteller macht keinen der im Gesetz genannten Revisionsgründe geltend. Dass er mit dem bundesgerichtlichen Entscheid nicht einverstanden ist, stellt keinen Revisionsgrund dar. Auf das Gesuch ist nicht einzutreten.
3. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
4. Weitere Eingaben dieser Art in der gleichen Sache, insbesondere weitere unzulässige Revisonsgesuche, werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Januar 2023
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Frey Krieger