Petition for Revision of Non-Admission Decision Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA petitioner submitted a revision request against a decision of the Swiss Federal Tribunal dated October 26, 2020. The initial decision was a non-admittance of the petitioner’s previous appeal due to insufficient reasoning. The petitioner, dissatisfied with this outcome, sought to have the case reconsidered. However, the Federal Tribunal highlighted that its decisions become legally binding on the day they are pronounced and can only be revisited if specific revision grounds as per the Federal Tribunal Act are present. The petitioner failed to adequately demonstrate any legitimate grounds for revision in their submission, thus the Tribunal decided not to entertain the revision request, and imposed court costs on the petitioner.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 i.V.m, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Petition for Revision of Non-Admission Decision Dismissed: The initial decision was a non-admittance of the petitioner’s previous appeal due to insufficient reasoning. The petitioner, dissatisfied with this outcome, sought to have the case reconsidered. However, the Federal Tribunal highlighted that its decisions become legally binding on the day they are pronounced and can only be revisited if specific revision grounds as per the Federal Tribunal Act are present. The petitioner failed to adequately demonstrate any legitimate grounds for revision in their submission, thus the Tribunal decided not to entertain the revision request, and imposed court costs on the petitioner.
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KI-generiertThis procedural rule was cited in the reasoning regarding the requirement for a proper justification of the revision application, which was found lacking.
The provision was cited in the reasoning regarding the assessment of court costs based on the applicant's financial situation.
The provision was applied to order the applicant to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6F_33/2020
Urteil vom 6. Januar 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Muschietti,
Bundesrichterin Koch,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,
Gesuchsgegnerin,
Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 26. Oktober 2020 (6B_967/2020).
Erwägungen:
1. Das Bundesgericht trat mit Urteil 6B_967/2020 vom 26. Oktober 2020 auf eine Beschwerde des Gesuchstellers mangels hinreichender Begründung nicht ein.
Der Gesuchsteller verlangt mit Eingabe vom 2. November 2020 die Revision des bundesgerichtlichen Urteils.
2. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt.
Allfällige Revisionsgründe sind in gedrängter Form darzulegen (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 121 - 123 BGG ). Der Revisionsgrund hat sich auf den Gegenstand des zu revidierenden Urteils zu beziehen; handelt es sich dabei um einen Nichteintretensentscheid, muss der Revisionsgrund die Nichteintretensmotive beschlagen.
3. Das Bundesgericht fällte am 26. Oktober 2020 einen Nichteintretensentscheid, weil die Beschwerde keine den gesetzlichen Anforderungen genügende Begründung enthielt. Diese formellrechtliche Würdigung lässt sich als solche im Revisionsverfahren nicht überprüfen. Kritik an der rechtlichen Behandlung der damaligen Beschwerde ist im Revisionsverfahren nicht zulässig. Der Gesuchsteller zeigt in seiner Eingabe vom 2. November 2020 nicht im Ansatz auf, dass und inwiefern das Bundesgericht mit seinem Nichteintretensentscheid und den diesen begründenden Erwägungen einen Revisionsgrund gemäss Art. 121 ff. BGG gesetzt haben könnte. Das Revisionsgesuch entbehrt einer tauglichen Begründung ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Darauf ist nicht einzutreten.
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Gesuchsteller die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Der finanziellen Lage des Gesuchstellers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
5. Das Bundesgericht behält sich vor, weitere offensichtlich unzulässige Revisionsgesuche in dieser Sache ohne förmliche Behandlung abzulegen.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. Januar 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill