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6F_32/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court Rejects Revision Against Timeliness Dismissal in Criminal Appeal

Geschäftsnummer 6F_32/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a request for revision of a prior decision made by the Federal Court, which had dismissed an appeal due to the applicant's failure to meet the deadline. The applicant argued that he had not received notification of the relevant decision in time because it was mistakenly sent to his former lawyer, who had already relinquished his mandate. The applicant sought to have the appeal considered despite the missed deadline, claiming that the court had overlooked important facts. However, the court found the applicant's assertions unsustainable and noted that the notification had been properly conducted, thereby rejecting the revision request and the associated application for free legal aid due to the lack of merit in the claims.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 109 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Rejects Revision Against Timeliness Dismissal in Criminal Appeal: The applicant argued that he had not received notification of the relevant decision in time because it was mistakenly sent to his former lawyer, who had already relinquished his mandate. The applicant sought to have the appeal considered despite the missed deadline, claiming that the court had overlooked important facts. However, the court found the applicant's assertions unsustainable and noted that the notification had been properly conducted, thereby rejecting the revision request and the associated application for free legal aid due to the lack of merit in the claims.

Schlagwörter

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strafrechtliches Revisionsverfahren Wiedererwägung Verfahrensabschreibung ZPO-Bestimmung Fristversäumnis Rechtzeitigkeit des Ausstandsgesuchs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 BGG

The revision request was dismissed based on this provision governing the procedure for reviewing Federal Supreme Court decisions.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The request for free legal aid was denied based on this provision due to the obvious futility of the claim.

Art. 65 Abs. 2 BGG

The applicant's financial situation was taken into account by reducing the court costs based on this provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the applicant based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6F_32/2016

Urteil vom 13. Dezember 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Bundesrichter Oberholzer, Rüedi,

Gerichtsschreiber Held.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Amt der Region Oberwallis, Kantonsstrasse 6, Postfach 540, 3930 Visp,

Gesuchsgegnerin,

Kantonsgericht des Kantons Wallis, Strafkammer, rue Mathieu-Schiner 1, Postfach 2203, 1950 Sitten 2.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 6B_1109/2016 (Verfügung P3 16 33) vom 3. Oktober 2016.

Erwägungen:

1. Das Bundesgericht trat mit Urteil 6B_1109/2016 vom 3. Oktober 2016 auf die von X.________ erhobene Beschwerde in Strafsachen wegen Fristversäumnis nicht ein.

2. Mit Eingabe vom 20. Oktober 2016 stellt X.________ ein "Erwägungsgesuch" hinsichtlich des bundesgerichtlichen Urteils vom 3. Oktober 2016 und beantragt, auf die Beschwerde im Verfahren 6B_1109/2016 einzutreten. Er bringt sinngemäss vor, er habe die 30-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG nicht einhalten können respektive diese sei nicht abgelaufen, da die Verfügung vom 23. August 2016 (irrtümlich) Rechtsanwalt A.________ zugestellt worden sei, obwohl dieser das Mandat bereits am 25. Mai 2016 niedergelegt hätte. Nach Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege.

3. Die Wiedererwägung eines bundesgerichtlichen Urteils ist im Gesetz nicht vorgesehen. Die Eingabe vom 20. Oktober 2016 ist als Revisionsgesuch im Sinne von Art. 121 lit. d BGG entgegenzunehmen, denn der Gesuchsteller macht (konkludent) geltend, dass das Bundesgericht in den Akten liegende Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt habe.

Das Vorbringen erweist sich als unzutreffend. Die eingereichte Mandatsniederlegung betrifft ein vom Gesuchsteller und seiner Ehefrau geführtes Zivilverfahren und erfolgte bereits vor erster Instanz. Die Zustellung der obergerichtlichen Verfügung an den damaligen Rechtsvertreter im Strafverfahren erfolgte zurecht und setzte den Fristenlauf in Gang.

4. Das Revisionsgesuch ist im Verfahren gemäss Art. 109 BGG abzuweisen. Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist infolge offensichtlicher Aussichtslosigkeit des Rechtsbegehrens nicht stattzugeben ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seiner finanziellen Lage ist durch reduzierte Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. Dezember 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Held