Petitioner v. Swiss Federal Supreme Court (Revision of Formal Rejection)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA petitioner requested a revision of a Swiss Federal Tribunal decision dated September 23, 2021, wherein the court had declined to proceed with a complaint due to insufficient formal justification. The complaint had been previously dismissed on formal grounds, and the petitioner sought reconsideration, arguing against the non-admission decision. The Federal Tribunal's rules mandate that any revision must be based on specific grounds as outlined in the relevant legal provisions, and the petitioner failed to demonstrate such grounds. Consequently, the court could not reconsider the earlier decision, emphasizing that critique over the legal handling of the initial complaint is inadmissible in revision proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 i.V.m, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner v. Swiss Federal Supreme Court (Revision of Formal Rejection): The complaint had been previously dismissed on formal grounds, and the petitioner sought reconsideration, arguing against the non-admission decision. The Federal Tribunal's rules mandate that any revision must be based on specific grounds as outlined in the relevant legal provisions, and the petitioner failed to demonstrate such grounds. Consequently, the court could not reconsider the earlier decision, emphasizing that critique over the legal handling of the initial complaint is inadmissible in revision proceedings.
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KI-generiertThe Tribunal could not enter on the merits of the revision request because it lacked proper substantiation as required by this article.
The Tribunal decided not to impose costs in this specific case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6F_31/2021
Urteil vom 9. November 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Bundesrichter Denys,
Bundesrichter Hurni,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 23. September 2021 (6B_946/2021).
Erwägungen:
1. Das Bundesgericht trat am 23. September 2021 auf eine Beschwerde des Gesuchstellers aus formellen Gründen nicht ein (Urteil 6B_946/2021). Der Gesuchsteller ersucht am 2. November 2021 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils.
2. Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Allfällige Revisionsgründe sind in gedrängter Form darzulegen (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 121-123 BGG ). Der Revisionsgrund hat sich auf den Gegenstand des zu revidierenden Urteils zu beziehen; handelt es sich dabei um einen Nichteintretensentscheid, muss der Revisionsgrund die Nichteintretensmotive beschlagen.
3. Das Bundesgericht fällte am 23. September 2021 einen Nichteintretensentscheid, weil die Beschwerde keine den gesetzlichen Formerfordernissen genügende Begründung enthielt. Diese formellrechtliche Würdigung lässt sich als solche im Revisionsverfahren nicht überprüfen. Kritik an der rechtlichen Behandlung der damaligen Beschwerde ist im Revisionsverfahren nicht zulässig. Der Gesuchsteller zeigt in seiner Eingabe vom 2. November 2021 nicht im Ansatz auf, dass und inwiefern das Bundesgericht mit seinem Nichteintretensentscheid und den diesen begründenden Erwägungen einen Revisionsgrund gemäss Art. 121 ff. BGG gesetzt haben könnte. Das Revisionsgesuch entbehrt einer tauglichen Begründung ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), weshalb darauf nicht eingetreten werden kann.
4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. November 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill