Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6F_27/2015 KI-generiert

Recours Against Non-Entry Decision Rejected as Improper Revision Attempt

Geschäftsnummer 6F_27/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a party seeking a revision of a previous federal court judgment that had dismissed a complaint. The applicant, while not explicitly citing grounds for revision, argued that the judge involved in the original ruling was biased. However, it was determined that the claim of bias lacked substantial evidence, particularly as previous involvement in a case does not constitute a reason for disqualification. Consequently, the application for revision was rejected, and no costs were imposed on the applicant.

Legislator-Regeste

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Art. 121 lit. a BGG, Art. 34 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Recours Against Non-Entry Decision Rejected as Improper Revision Attempt: The applicant, while not explicitly citing grounds for revision, argued that the judge involved in the original ruling was biased. However, it was determined that the claim of bias lacked substantial evidence, particularly as previous involvement in a case does not constitute a reason for disqualification. Consequently, the application for revision was rejected, and no costs were imposed on the applicant.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Versuch im Strafrecht Einrede der Verfassungswidrigkeit Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids verwaltungsrechtliches Wiedererwägungsgesuch Normenkontrolle

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 121 lit. a BGG

The court implicitly considers the potential ground for revision (bias of the judge) derived from this article, as the request refers to it.

Art. 34 Abs. 2 BGG

Used to dismiss the claim that the previous judge was biased because prior participation in a decision does not constitute a ground for recusal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Although the court decides not to impose costs, the potential application of the article regarding court costs is implicitly addressed by order 2.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6F_27/2015

Urteil vom 18. September 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,

Bundesrichter Rüedi,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Gesuchsgegnerin,

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau.

Gegenstand

Gesuch um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 6B_775/2015 vom 19. August 2015.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Das Bundesgericht trat mit Urteil 6B_775/2015 vom 19. August 2015 auf eine Beschwerde nicht ein. Der damalige Beschwerdeführer wendet sich mit einer als "Rekurs" bezeichneten Eingabe ans Bundesgericht.

Einen "Rekurs" gegen bundesgerichtliche Urteile gibt es nicht. Die Eingabe kann nur als Revisionsgesuch entgegengenommen werden. Der Gesuchsteller macht zwar ausdrücklich keinen Revisionsgrund geltend. Immerhin rügt er, der Einzelrichter, der das Urteil 6B_775/2015 gefällt hat, sei befangen gewesen (Gesuch S. 2). Damit bezieht er sich sinngemäss auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG . Indessen ist nicht zu sehen, aus welchem Grund der Einzelrichter befangen gewesen sein sollte. Insbesondere stellt die Mitwirkung an einem früheren Urteil für sich allein keinen Ausstandsgrund dar ( Art. 34 Abs. 2 BGG ). Die übrigen Ausführungen der Eingabe sind unzulässig. Das Revisionsgesuch ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Da der Gesuchsteller seine Eingabe nicht ausdrücklich als Revisionsgesuch bezeichnet hat, kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. September 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn