Petitioner v. Swiss Federal Supreme Court (Non-Admission of Revision)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a request for revision of a decision made by the Swiss Federal Tribunal regarding a conviction for multiple traffic rule violations. The lower court had convicted the applicant, who subsequently attempted to challenge this decision through an appeal. However, the appeal was dismissed by the Cantonal Court due to its untimeliness. The applicant submitted a request for revision of the federal ruling, which had also dismissed a previous complaint on procedural grounds. In examining the application, the Federal Tribunal found that the applicant did not sufficiently demonstrate any valid grounds for revision and therefore decided not to accept the request. Additionally, the applicant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Petitioner v. Swiss Federal Supreme Court (Non-Admission of Revision): The lower court had convicted the applicant, who subsequently attempted to challenge this decision through an appeal. However, the appeal was dismissed by the Cantonal Court due to its untimeliness. The applicant submitted a request for revision of the federal ruling, which had also dismissed a previous complaint on procedural grounds. In examining the application, the Federal Tribunal found that the applicant did not sufficiently demonstrate any valid grounds for revision and therefore decided not to accept the request. Additionally, the applicant was ordered to bear the court costs.
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KI-generiertCited in the dispositive to indicate that the applicant's financial situation must be considered when determining the court costs.
Cited in the dispositive to order the applicant to bear the court costs.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6F_23/2018
Urteil vom 29. August 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
Bundesrichter Rüedi,
Gerichtsschreiberin Unseld.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Gesuchsteller,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Gesuchsgegnerin,
Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, 2. Strafkammer, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern.
Gegenstand
Gesuch um Revision des Urteils des Schweizerischen Bundesgerichts 6B_602/2018 vom 11. Juli 2018.
Erwägungen:
1. Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland verurteilte den Gesuchsteller am 1. September 2017 wegen mehrfacher einfacher Verkehrsregelverletzung. Auf die dagegen eingereichte Berufung trat das Obergericht des Kantons Bern am 18. April 2018 wegen verspäteter Berufungserklärung nicht ein. Am 11. Mai 2018 reichte der Gesuchsteller beim Obergericht ein Revisionsgesuch ein. Das Obergericht nahm die Eingabe als Revisionsgesuch gegen das Urteil des Regionalgerichts vom 1. September 2017 entgegen und trat darauf am 30. Mai 2018 nicht ein. Auf die vom Gesuchsteller dagegen gerichtete Beschwerde in Strafsachen trat das Bundesgericht ebenfalls nicht ein (Urteil 6B_602/2018 vom 11. Juli 2018).
Der Gesuchsteller ersucht mit Eingabe vom 7. August 2018 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 11. Juli 2018.
2. Gemäss Art. 61 BGG erwachsen Entscheide des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft. Das Gericht kann auf ein eigenes Urteil zurückkommen, wenn einer der vom Gesetz ( Art. 121-123 BGG ) abschliessend aufgezählten Revisionsgründe vorliegt. Der Revisionsgrund ist frist- und formgerecht geltend zu machen; aus Art. 42 Abs. 2 BGG ergibt sich, dass es dem Gesuchsteller obliegt, aufzuzeigen, welcher Revisionsgrund inwiefern vorliegen soll. Der Revisionsgrund hat sich auf den Gegenstand des zu revidierenden Urteils zu beziehen; handelt es sich dabei um einen Nichteintretensentscheid, muss der Revisionsgrund die Nichteintretensmotive beschlagen (Urteil 6F_10/2018 vom 8. Mai 2018).
3. Das Bundesgericht fällte am 11. Juli 2018 einen Nichteintretensentscheid, weil die Beschwerde keine den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG genügende Begründung enthielt. Diese formellrechtliche Würdigung der seinerzeitigen Beschwerdeschrift lässt sich als solche im Revisionsverfahren nicht überprüfen. Der Gesuchsteller zeigt in seiner Eingabe nicht ansatzweise auf, dass und inwiefern das Bundesgericht mit seinem Nichteintretensentscheid und den diesen begründenden Erwägungen einen Revisionsgrund gesetzt haben könnte. Das Revisionsgesuch entbehrt einer tauglichen Begründung ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Darauf ist nicht einzutreten.
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Gesuchsteller die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seiner finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. August 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Unseld