Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6F_22/2018 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismissal of Revision Request for Insufficient Legal Grounds

Geschäftsnummer 6F_22/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the individual submitted a complaint to the Swiss Federal Tribunal regarding a prior ruling from the Zurich Cantonal Court, which had been denied in a previous decision by the Federal Tribunal. The individual sought to appeal the decision by filing what they termed a "complaint in criminal matters," which is not recognized as a valid submission; hence, it was treated as a request for revision. However, the individual did not reference any of the required legal reasons for a revision and instead expressed discontent with the outcome, claiming that their case had not been thoroughly examined and alleging mistreatment. Consequently, the Federal Tribunal decided not to entertain the request for revision.

Legislator-Regeste

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Art. 124 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismissal of Revision Request for Insufficient Legal Grounds: The individual sought to appeal the decision by filing what they termed a "complaint in criminal matters," which is not recognized as a valid submission; hence, it was treated as a request for revision. However, the individual did not reference any of the required legal reasons for a revision and instead expressed discontent with the outcome, claiming that their case had not been thoroughly examined and alleging mistreatment. Consequently, the Federal Tribunal decided not to entertain the request for revision.

Schlagwörter

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Revisionsgründe Strafanzeige ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Wandelungsrecht Rückzug des Revisionsgesuchs Vorlage zur Vorabentscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided exceptionally not to levy costs, citing this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6F_22/2018

Urteil vom 22. August 2018

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,

Bundesrichterin Jametti,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X._________,

Gesuchsteller,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Gesuchsgegnerin,

Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, Postfach 2401, 8021 Zürich 1.

Gegenstand

Revision des Urteils des Bundesgerichts vom 25. Mai 2018 (6B_307/2018),

Erwägungen:

1. Das Bundesgericht wies eine gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 12. Januar 2018 gerichtete Beschwerde in Strafsachen mit Urteil vom 25. Mai 2018 ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6B_307/2018).

Der Beschwerdeführer wendet sich am 24. Juli 2018 mit einer als "Beschwerde in Strafsachen" bezeichneten Eingabe ans Bundesgericht.

2. Eine "Beschwerde in Strafsachen" gegen bundesgerichtliche Urteile gibt es nicht. Die Eingabe kann nur als Revisionsgesuch entgegengenommen werden.

3. Es kann offen bleiben, ob das Revisionsgesuch fristgerecht eingereicht wurde ( Art. 124 BGG ).

4. Die Revisionsgründe sind in den Art. 121, 122 und 123 BGG abschliessend aufgezählt. Der Gesuchsteller bezieht sich in seiner Eingabe nirgends auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe. Er spricht stattdessen von einem "Menschenmissbrauch" sowie davon, dass das Ganze ungerecht und sein Fall nicht richtig und korrekt untersucht worden sei. Er sei nicht krank. Daraus ergibt sich, dass er mit dem bundesgerichtlichen Urteil 6B_307/2018 nicht einverstanden ist. Dies stellt indessen keinen Revisionsgrund dar. Die Revision räumt der gesuchstellenden Person nicht die Möglichkeit ein, einen Entscheid, den sie für unrichtig hält, in der Sache neu beurteilen zu lassen respektive dessen Wiedererwägung zu verlangen (Urteile 6F_11/2018 vom 16. Mai 2018 E. 5.1 und 6F_16/2017 vom 16. November 2017 E. 4). Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten.

5. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. August 2018

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill