Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6F_22/2013 KI-generiert

Petitioner Denied Revision for Failure to State Grounds and Denial of Counsel

Geschäftsnummer 6F_22/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a request for the revision of a previous judgment made by the Federal Court regarding a complaint submitted in November 2013. The applicant sought revision based on the court's failure to appoint a lawyer for him, arguing he was entitled to revision rather than a reopening of the case. However, the Federal Court found no valid ground for revision as defined by the applicable articles of law and concluded that the applicant's legal submissions were insufficient. As a result, the court dismissed the revision request and also rejected the request for free legal aid, imposing court costs on the applicant instead.

Legislator-Regeste

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Art. 41 BGG, Art. 323 StPO, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Petitioner Denied Revision for Failure to State Grounds and Denial of Counsel: The applicant sought revision based on the court's failure to appoint a lawyer for him, arguing he was entitled to revision rather than a reopening of the case. However, the Federal Court found no valid ground for revision as defined by the applicable articles of law and concluded that the applicant's legal submissions were insufficient. As a result, the court dismissed the revision request and also rejected the request for free legal aid, imposing court costs on the applicant instead.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids unentgeltliche Rechtsverbeiständung ersuchender Staat Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Einrede der Verfassungswidrigkeit Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 BGG

Applied to reject the application for free legal assistance and representation.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Applied to take the applicant's financial situation into account when determining the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the applicant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6F_22/2013

Urteil vom 22. Januar 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Bundesrichter Denys, Oberholzer,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern , Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Revision des bundesgerichtlichen Urteils 6B_1009/2013 vom 13. November 2013.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Das Bundesgericht wies am 13. November 2013 eine Beschwerde des Gesuchstellers ab, soweit darauf einzutreten war (6B_1009/2013). Der Gesuchsteller beantragt mit Eingabe vom 8. Dezember 2013 die Revision des Urteils (S. 2 Antrag 2).

Die möglichen Revisionsgründe sind in den Art. 121, 122 und 123 BGG abschliessend aufgezählt. Der Gesuchsteller nennt keinen dieser Gründe, weshalb fraglich ist, ob auf das Gesuch überhaupt eingetreten werden kann. Er rügt nur, dass das Bundesgericht es unterlassen habe, ihm gestützt auf Art. 41 BGG einen Anwalt zu bestellen. Eine solche Bestellung war indessen nicht nötig. Zwar war die Eingabe des Gesuchstellers nur schwer verständlich, daraus war aber doch ersichtlich, dass er der Ansicht war, er als Geschädigter könne nur Revision, nicht aber eine Wiederaufnahme im Sinne von Art. 323 StPO verlangen. Zu dieser Frage hat sich das Bundesgericht dann auch geäussert (vgl. Urteil S. 2 E. 1). Ein Revisionsgrund liegt offensichtlich nicht vor, weshalb das Gesuch abzuweisen ist.

2. Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Gesuchstellers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Januar 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn