Federal Supreme Court Revision Request Dismissal for Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a party filed a request for revision of a previous decision made by a federal court, which had dismissed a complaint. The party argued for the need to reconsider the decision based on specific legal grounds, asserting that certain factual considerations were allegedly overlooked. However, the party failed to provide sufficient information regarding the claims made by a prior expert in 2011 regarding their legal competence. Consequently, the court found the revision request to be unsubstantiated and did not proceed to a formal review, imposing court costs on the requesting party.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Revision Request Dismissal for Lack of Substantiation: The party argued for the need to reconsider the decision based on specific legal grounds, asserting that certain factual considerations were allegedly overlooked. However, the party failed to provide sufficient information regarding the claims made by a prior expert in 2011 regarding their legal competence. Consequently, the court found the revision request to be unsubstantiated and did not proceed to a formal review, imposing court costs on the requesting party.
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KI-generiertThis provision was cited to justify taking the vexatious nature of the proceedings into account when setting the amount of the court costs.
The provision was applied to order the applicant to pay the court costs.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6F_18/2015
Urteil vom 24. August 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Oberholzer, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Rüedi, Bundesrichterin Jametti,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Gesuchsteller,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Gesuchsgegnerin,
Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern.
Gegenstand
Gesuch um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 6B_247/2015 vom 31. März 2015.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Das Bundesgericht trat mit Urteil 6B_247/2015 vom 31. März 2015 auf eine Beschwerde nicht ein. Der Gesuchsteller reicht ein Revisionsgesuch ein und beantragt, das Urteil sei aufzuheben.
Der Gesuchsteller beruft sich auf die Revisionsgründe von Art. 121 lit. c und d BGG . Indessen sagt er nicht, an welcher Stelle der Gutachter 2011 die Ansicht vertreten haben soll, der Gesuchsteller sei nicht nur in Bezug auf die adäquate Wahrung von Rechten, die ihm seiner Ansicht nach zustehen, sondern darüber hinaus auch in Bezug auf die von ihm gegen verschiedene Amtspersonen eingereichten Strafanzeigen urteils- und handlungsfähig. Folglich ist von vornherein nicht ersichtlich, inwieweit das Bundesgericht eine in den Akten liegende Tatsache versehentlich nicht berücksichtigt haben könnte. Welcher Antrag unbeurteilt geblieben sein soll, begründet der Gesuchsteller nicht. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Der mutwilligen Art der Prozessführung ist bei der Höhe der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
3. Das Bundesgericht behält sich vor, weitere offensichtlich unzulässige Revisionsgesuche ohne förmliche Behandlung abzulegen.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. August 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Oberholzer
Der Gerichtsschreiber: C. Monn