Dismissal for Non-Payment of Advance on Costs in Revision Proceeding
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a request for the revision of a previous court decision but failed to pay the required court fee by the specified deadline. Initially, the individual was instructed to provide a cost advance, which was not adhered to despite subsequent requests for modification of the request to a different type of application. As the court maintained that the original request was valid and the fee was necessary for proceeding, the individual's failure to remit the payment resulted in the rejection of the revision request, and the court ultimately imposed the costs on the individual for their ineffective legal proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 121 BGG, Art. 129 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Dismissal for Non-Payment of Advance on Costs in Revision Proceeding: Initially, the individual was instructed to provide a cost advance, which was not adhered to despite subsequent requests for modification of the request to a different type of application. As the court maintained that the original request was valid and the fee was necessary for proceeding, the individual's failure to remit the payment resulted in the rejection of the revision request, and the court ultimately imposed the costs on the individual for their ineffective legal proceedings.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to determine the amount of the court fee, considering the petitioner's provocative conduct.
Used to impose the court costs on the petitioner because the appeal was not processed.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6F_18/2008/sst
Urteil vom 16. Januar 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Bundesrichter Schneider, Wiprächtiger,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________, Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus,
5001 Aarau, Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revision des Urteils des Bundesgerichts vom 14. Oktober 2008 (6B_703/2008).
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Der Gesuchsteller wurde mit Verfügung vom 7. November 2008 gestützt auf Art. 62 BGG aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 28. November 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen (act. 4). Mit Schreiben vom 21. November beantragte er unter Hinweis auf Art. 66 Abs. 1 BGG , es sei auf Gerichtskosten zu verzichten. Er habe gar kein Revisionsgesuch eingereicht, "sondern ... den ausstehenden Antrag nachgereicht" (act. 5). Das Bundesgericht teilte ihm mit Schreiben vom 25. November 2008 mit, da er sich in seiner Eingabe ausdrücklich auf Art. 121 BGG beziehe, sei zu Recht ein Revisionsdossier eröffnet worden. Das Bundesgericht halte am Kostenvorschuss fest (act. 6). Mit Verfügung vom selben Tag wurde dem Gesuchsteller die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 16. Dezember 2008 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (act. 7). Mit Schreiben vom 2. Dezember 2008 beantragte der Gesuchsteller, sein Gesuch sei in ein Erläuterungsgesuch im Sinne von Art. 129 BGG umzuwandeln (act. 9). Dafür besteht kein Anlass. Abgesehen davon wäre im Falle eines Erläuterungsgesuches ebenfalls ein Kostenvorschuss zu bezahlen. Für den Ausgang der Sache ist deshalb nur entscheidend, dass der Gesuchsteller den Kostenvorschuss innert Frist nicht bezahlt hat. Folglich ist auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seiner trölerischen Art der Prozessführung ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Januar 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn