Applicants' Revision Request Dismissed for Lack of Valid Revision Grounds and Recusal Denial
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case involves a request for revision submitted by two applicants following a previous ruling by the federal court, which had not entertained their complaint due to lack of standing. The applicants sought to challenge the court's involvement and alleged misconduct by the judicial personnel, claiming their rights had been violated. However, the court found that the reasons presented for the revision did not meet the legal grounds required for consideration. Ultimately, the court decided not to entertain the applicants' request for recusal and dismissed the revision request while also imposing legal costs on the applicants.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 34 Abs. 2 BGG, Art. 121 lit. a BGG, Art. 123 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Applicants' Revision Request Dismissed for Lack of Valid Revision Grounds and Recusal Denial: The applicants sought to challenge the court's involvement and alleged misconduct by the judicial personnel, claiming their rights had been violated. However, the court found that the reasons presented for the revision did not meet the legal grounds required for consideration. Ultimately, the court decided not to entertain the applicants' request for recusal and dismissed the revision request while also imposing legal costs on the applicants.
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KI-generiertMentioned in the reasoning as a potential ground for revision that was found not to be met, but the main decision to dismiss the revision is based on the general inadmissibility/lack of grounds discussed in point 3.
Cited in the reasoning as the basis for taking the frivolous nature of the proceedings into account when setting the court fee (though not explicitly in the final order, it is mentioned in the context of costs imposed in order 3).
Cited in the dispositive for ordering the applicants to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6F_16/2008/sst
Urteil vom 5. Januar 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Ferrari, Favre,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Y.________, Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Bahnhofplatz 3a, 4410 Liestal, Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revision des Urteils des Bundesgerichts vom 23. September 2008 (6B_662/2008).
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Die Gesuchsteller beziehen sich bei ihrem Ausstandsgesuch (Gesuch S. 2 Rechtsbegehren 1) auf Art. 34 Abs. 2 BGG . Genau aus dieser Bestimmung ergibt sich indessen, dass die Mitwirkung an einem früheren Verfahren keinen Ausstandsgrund bildet. Auf das Ausstandsbegehren ist folglich nicht einzutreten.
2. Mit dem Urteil 6B_70/2007 vom 30. April 2007 (Rechtsbegehren 2) kann sich das Bundesgericht heute nicht befassen. Es kann auch keine Anweisung an die Staatsanwaltschaft erteilen (Rechtsbegehren 3).
3. Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 23. September 2008 auf eine Beschwerde der Gesuchsteller nicht ein, weil diese nicht legitimiert waren (Verfahren 6B_662/2008). Die Gesuchsteller befassen sich zur Hauptsache (Gesuch S. 2 - 5) materiell mit der Angelegenheit. Da solche Ausführungen in einem Revisionsverfahren nach Art. 121 ff. BGG nicht gehört werden können, ist darauf nicht einzutreten. Die Gesuchsteller verweisen im Übrigen auf Art. 121 lit. a BGG (Gesuch S. 1) und machen sinngemäss in diesem Zusammenhang geltend, "die Gerichtspersonen" des Bundesgerichts hätten sich "der Mittäterschaft schuldig gemacht" und "eine formelle Rechtsverweigerung begangen" (Gesuch S. 3 Ziff. 6 sowie S. 5 Ziff. E/1 und F/2). Da davon keine Rede sein kann, liegt der genannte Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG - aber auch derjenige von Art. 123 Abs. 1 BGG - offensichtlich nicht vor. Das Revisionsgesuch ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
4. Die Gerichtskosten sind den Gesuchstellern unter solidarischer Haftung je zur Hälfte aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Der trölerischen Art der Prozessführung ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
5. Die Gesuchsteller werden darauf aufmerksam gemacht, dass das Bundesgericht weitere Eingaben in dieser Sache und insbesondere unbegründete Revisionsgesuche ohne förmliche Erledigung zu den Akten legen wird.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.
2. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Gesuchstellern unter solidarischer Haftung je zur Hälfte auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verfahrensgericht in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Januar 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn