Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6F_10/2011 KI-generiert

Federal Supreme Court Judgment Revision Petition Dismissed for Lack of Statutory Grounds

Geschäftsnummer 6F_10/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a petitioner requested a revision of a previous decision made by the Swiss Federal Court regarding the dismissal of his complaint. The petitioner argued that the court had failed to consider certain aspects related to popular votes and the overall direction of Swiss governance, suggesting that the country was becoming a mixed marketplace. However, the court determined that the petitioner did not provide sufficient grounds for revision under the applicable legal provisions, as his arguments merely reflected a differing opinion rather than meeting the criteria for a revision. Consequently, the court decided not to entertain the revision request and imposed legal costs on the petitioner.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Judgment Revision Petition Dismissed for Lack of Statutory Grounds: The petitioner argued that the court had failed to consider certain aspects related to popular votes and the overall direction of Swiss governance, suggesting that the country was becoming a mixed marketplace. However, the court determined that the petitioner did not provide sufficient grounds for revision under the applicable legal provisions, as his arguments merely reflected a differing opinion rather than meeting the criteria for a revision. Consequently, the court decided not to entertain the revision request and imposed legal costs on the petitioner.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids gesetzliche Voraussetzungen Rechtsstaat Einrede der Verfassungswidrigkeit Verfassung Normenkontrolle

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

The applicant was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6F_10/2011

Urteil vom 29. August 2011

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Bundesrichter Schneider,

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,

Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Gesuch um Revision des Urteils des Schweizerischen Bundesgerichts 6B_303/2011 vom 16. Juni 2011.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Das Bundesgericht wies mit Urteil 6B_303/2011 vom 16. Juni 2011 eine Beschwerde des Gesuchstellers ab, soweit darauf einzutreten war. Mit Eingabe vom 29. Juni 2011 ersucht er um Revision des bundesgerichtlichen Urteils (act. 1 S. 2 oben).

Die möglichen Revisionsgründe sind in den Art. 121, 122 und 123 BGG aufgezählt. Der Gesuchsteller vermag keinen dieser Gründe zu nennen. Er macht z.B. geltend, das Bundesgericht heble vom Souverän gefasste Volksentscheide aus (act. 1 S. 1), und aus allen von ihm eingereichten Beweisen könne man ableiten, dass die Schweiz zu einem Gemischtwarenladen verkomme (act. 4). Er vertritt damit und auch in den übrigen Vorbringen ausschliesslich eine andere Auffassung als das Bundesgericht im angeblich revisionsbedürftigen Urteil. Eine abweichende Meinung über tatsächliche oder rechtliche Fragen stellt indessen keinen Revisionsgrund dar. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. August 2011

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn