Federal Supreme Court Rejects Appeal Over Dismissal of Criminal Proceedings Due to Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute brought before the Swiss Federal Tribunal by a company contesting a decision made by the Obergericht of the Canton of Uri. The company's appeal challenged the court's decision to dismiss a complaint due to reasons allegedly related to an outdated delivery address. The dispute arises from a procedural issue regarding the usage of a specified correspondence address, which the company claimed was wrongly employed or had been changed. However, the company failed to provide adequate legal grounds or address the earlier decision's rationale, leading the federal court to not engage with the appeal in the absence of sufficient justification and adherence to the legal requirements for appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Rejects Appeal Over Dismissal of Criminal Proceedings Due to Insufficient Substantiation: The company's appeal challenged the court's decision to dismiss a complaint due to reasons allegedly related to an outdated delivery address. The dispute arises from a procedural issue regarding the usage of a specified correspondence address, which the company claimed was wrongly employed or had been changed. However, the company failed to provide adequate legal grounds or address the earlier decision's rationale, leading the federal court to not engage with the appeal in the absence of sufficient justification and adherence to the legal requirements for appeal.
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KI-generiertThe appeal was not dealt with because it did not meet the statutory grounds for admission (no entry into the merits).
The court ruled to waive the collection of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_993/2018
Urteil vom 31. Oktober 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Uri, Postfach 959, 6460 Altdorf UR,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung des Strafverfahrens; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Uri, Strafprozessuale Beschwerdeinstanz, vom 24. September 2018 (OG BI 18 7).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).
2. Das Obergericht des Kantons Uri erkannte mit Verfügung vom 24. September 2018, dass die Beschwerde am Geschäftsprotokoll abgeschrieben werde. Im bundesgerichtlichen Verfahren kann es nur um die Frage gehen, ob das Obergericht die Beschwerde zu Unrecht am Geschäftsprotokoll abgeschrieben hat. Inwiefern dies der Fall sein sollte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Der Vorwurf der Verwendung einer "ungültigen veralteten Zustelladresse" zielt ins Leere; die Beschwerdeführerin ersuchte im kantonalen Verfahren ausdrücklich darum, die Adresse in Giubiasco/TI als Korrespondenzadresse und damit als Zustelladresse zu verwenden (vgl. z.B. kantonale Akten, act. 5, act. 9/10). Wie, wo und wann dieses Ersuchen allfällig rückgängig gemacht worden sein soll, zeigt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht auf. Gestützt auf ihre Ausführungen ist nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht mit seiner Verfügung gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Die Beschwerde erfüllt die gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Uri, Strafprozessuale Beschwerdeinstanz, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. Oktober 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill