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6B_989/2018 KI-generiert

Failure to pay federal cost advance after non-extendable grace period renders criminal appeal inadmissible.

Geschäftsnummer 6B_989/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Criminal Appeals Division) dismissed the appeal and did not enter the merits, ordering the appellant to pay court costs of CHF 500. The appellant had challenged a cantonal appellate court ruling that denied conditional release from prison in a case involving commercial fraud and other offenses. The Supreme Court issued its decision because the appellant failed to pay the required CHF 3,000 cost advance, despite being granted an initial deadline and a non-extendable final grace period, as required under Article 62 of the Federal Supreme Court Act (BGG). Consequently, the appeal was declared inadmissible under Article 108 BGG, leaving the cantonal decision in force.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Failure to pay federal cost advance after non-extendable grace period renders criminal appeal inadmissible: The appellant had challenged a cantonal appellate court ruling that denied conditional release from prison in a case involving commercial fraud and other offenses. The Supreme Court issued its decision because the appellant failed to pay the required CHF 3,000 cost advance, despite being granted an initial deadline and a non-extendable final grace period, as required under Article 62 of the Federal Supreme Court Act (BGG). Consequently, the appeal was declared inadmissible under Article 108 BGG, leaving the cantonal decision in force.

Schlagwörter

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Verweigerung des bedingten Strafvollzugs (gewerbsmässiger Betrug usw.) Kostenvorschuss, Nichteintreten Kostenvorschuss gewerbsmässiger Betrug Eröffnung des Entscheids verspätete Gebührenzahlung Eilvorabentscheidungsverfahren Versäumung der gesetzlichen Frist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare the appeal inadmissible in the simplified procedure due to failure to pay the cost advance.

Art. 66 al. 1 BGG

Imposed the court costs on the appellant as the losing party.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_989/2018

Urteil vom 4. Dezember 2018

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Verweigerung des bedingten Strafvollzugs (gewerbsmässiger Betrug usw.); Kostenvorschuss, Nichteintreten,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 16. August 2018 (SST.2018.51).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 4. Oktober 2018 eine Frist bis zum 19. Oktober 2018 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- einzuzahlen. Die mittels Gerichtsurkunde (GU) versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Da der Kostenvorschuss nicht einging und der Beschwerdeführer um eine Fristerstreckung ersuchte, wurde ihm mit Verfügung vom 18. Oktober 2018 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt bis zum 27. November 2018, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Auch diese mittels GU versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Der Kostenvorschuss ging auch innert der Nachfrist nicht ein. Folglich ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Dezember 2018

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill