Failure to Pay Security Deposit in Traffic Violation Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal regarding the restoration of the deadline for submitting a complaint related to a prohibition signal for motor vehicles. The complainant failed to respond to two official notifications requiring the payment of a court fee by a specified deadline. As a result of not collecting these notifications from the post and not meeting the financial requirement within the extended time frame, the court decided not to consider the complaint further. The court also ruled that the complainant would bear the legal costs incurred.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Security Deposit in Traffic Violation Appeal: The complainant failed to respond to two official notifications requiring the payment of a court fee by a specified deadline. As a result of not collecting these notifications from the post and not meeting the financial requirement within the extended time frame, the court decided not to consider the complaint further. The court also ruled that the complainant would bear the legal costs incurred.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was declared inadmissible because the required cost deposit was not paid within the deadline, following the procedure prescribed by this article.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_986/2014
Urteil vom 18. November 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau , Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Wiederherstellung der Einsprachefrist (Nichtbeachten des Verbotssignals Verbot für Motorwagen),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 1. September 2014.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 9. und 29. Oktober 2014 eine Frist und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 10. November 2014 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Beschwerdeführer holte beide Verfügungen auf der Post nicht ab. Da er nach Einreichung der Beschwerde mit gerichtlichen Sendungen rechnen musste, gelten die Verfügungen als zugestellt. Zudem wurden sie auch noch mit A-Post versandt. Der Kostenvorschuss ging innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. November 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: Monn