Complainant v. Lawyer Regarding Alleged Betrayal of Cases
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the individual filed a criminal complaint against a lawyer, alleging that the lawyer had betrayed his cases. The local public prosecutor's office dismissed the complaint, citing the individual's vague and unclear claims that did not provide sufficient suspicion of criminal behavior by the lawyer. The Higher Court also rejected the appeal, stating that the individual did not adequately challenge the prosecutor's reasoning and continued to present imprecise allegations. The case proceeded to the Federal Tribunal, where the individual failed to substantiate their claims, leading to the rejection of the appeal, imposition of court costs, and denial of a request for legal aid due to the hopeless nature of the claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Complainant v. Lawyer Regarding Alleged Betrayal of Cases: The local public prosecutor's office dismissed the complaint, citing the individual's vague and unclear claims that did not provide sufficient suspicion of criminal behavior by the lawyer. The Higher Court also rejected the appeal, stating that the individual did not adequately challenge the prosecutor's reasoning and continued to present imprecise allegations. The case proceeded to the Federal Tribunal, where the individual failed to substantiate their claims, leading to the rejection of the appeal, imposition of court costs, and denial of a request for legal aid due to the hopeless nature of the claims.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to decide not to enter into the substance of the appeal (Nichteintreten).
Used to reject the request for legal aid due to the lack of prospects of success.
Used when determining the amount of the court fee, taking into account the appellant's financial situation.
Used to impose the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_985/2010
Urteil vom 23. Dezember 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wiprächtiger, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintreten auf eine Strafanzeige,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 21. Oktober 2010.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer erhob Strafanzeige gegen einen Rechtsanwalt, weil dieser seine Fälle "verraten" habe. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland trat darauf nicht ein, weil die Ausführungen des Beschwerdeführers völlig unsubstanziiert und unklar seien und daraus kein hinreichender Verdacht auf ein strafbares Verhalten des Rechtsanwalts hervorgehe. Das Obergericht des Kantons Zürich trat auf einen dagegen gerichteten Rekurs im angefochtenen Entscheid nicht ein, weil sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise mit der Begründung der Staatsanwaltschaft auseinandersetze, sondern erneut vage und kaum nachvollziehbare Ausführungen mache. Es kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer überhaupt zur vorliegenden Beschwerde legitimiert ist. Auch vor Bundesgericht sind seine Ausführungen nicht substanziiert genug, um daraus entnehmen zu können, dass und inwieweit sich der beschuldigte Rechtsanwalt, dem der Beschwerdeführer vorwirft, ein Mitglied des Geheimdienstes zu sein (Beschwerde S. 5), strafbar gemacht haben könnte. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das nachträglich eingereichte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Dezember 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Wiprächtiger C. Monn