Sexual acts with a child — inadmissibility of appeal for inadequate substantiation of factual and procedural challenges.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court declined to enter (did not admit) the appellant's criminal-law appeal and upheld the lower court's decision, leaving the conviction for sexual acts with a child and attempted sexual acts with a child, along with a 70-day fine at 90 francs per day and a suspended sentence with a two-year probation period, in force. The appellant had challenged the cantonal appellate court's factual findings and alleged procedural errors, but the Court found that the appeal consisted mainly of inadmissible appellatory criticism of the facts, which could only be reviewed if the factual determination was manifestly incorrect or based on a violation of Swiss law under Article 97(1) of the Federal Supreme Court Act, requiring a showing of arbitrariness under Article 9 of the Federal Constitution. The procedural complaints also lacked the requisite substantiation under Article 106(2) of the Act, so the Court dismissed the appeal without addressing the merits and imposed court costs of 1,000 francs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 9 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Sexual acts with a child — inadmissibility of appeal for inadequate substantiation of factual and procedural challenges: The appellant had challenged the cantonal appellate court's factual findings and alleged procedural errors, but the Court found that the appeal consisted mainly of inadmissible appellatory criticism of the facts, which could only be reviewed if the factual determination was manifestly incorrect or based on a violation of Swiss law under Article 97(1) of the Federal Supreme Court Act, requiring a showing of arbitrariness under Article 9 of the Federal Constitution. The procedural complaints also lacked the requisite substantiation under Article 106(2) of the Act, so the Court dismissed the appeal without addressing the merits and imposed court costs of 1,000 francs on the appellant.
Schlagwörter
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KI-generiertProcedural basis for deciding the case in the simplified procedure without further written submissions.
Imposes court costs on the losing party, here the appellant, for the dismissed appeal.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_98/2007 /hum
Urteil vom 18. April 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Ferrari, Mathys,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalprokurator des Kantons Bern,
Postfach 7475, 3001 Bern.
Gegenstand
Sexuelle Handlung mit einem Kind,
Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 3. Strafkammer,
vom 26. Januar 2007.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Bern sprach X.________ im Appellationsverfahren am 26. Januar 2007 der sexuellen Handlung mit einem Kind sowie des Versuchs dazu schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je Fr. 90.--. Der bedingte Strafvollzug wurde mit einer Probezeit von zwei Jahren gewährt.
X.________ wendet sich mit Beschwerde ans Bundesgericht. Er beantragt sinngemäss, er sei freizusprechen.
2. Die Beschwerde besteht aus zwölf Punkten, die sich zur Hauptsache mit dem Sachverhalt befassen. Dessen Feststellung durch die Vorinstanz kann jedoch nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Der Begriff "offensichtlich unrichtig" ist gleichzusetzen mit "willkürlich" im Sinne von Art. 9 BV (Botschaft des Bundesrates vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4338). Für die Rüge der offensichtlich unrichtigen, d.h. willkürlichen Feststellung des Sachverhalts gilt Art. 106 Abs. 2 BGG . Danach prüft das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist. Insoweit gelten die gleichen strengen Begründungsanforderungen wie bisher nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG bei der staatsrechtlichen Beschwerde. In den Punkten vier bis zwölf enthält die Beschwerde nur appellatorische Kritik am Sachverhalt, auf die das Bundesgericht nicht eintreten kann.
In den Punkten eins bis drei werden Verfahrensfehler geltend gemacht. Aber auch in diesen Punkten, die, soweit die angeblichen Verfahrensfehler überhaupt ersichtlich sind, ebenfalls die Grundrechte des Beschwerdeführers betreffen, liegt keine Begründung vor, die den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG entsprechen würde. Darauf kann nicht eingetreten werden.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 BGG :
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Generalprokurator des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, 3. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. April 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: