Federal Supreme Court Dismisses Late Criminal Appeal Due to Non-Prosecution Order
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed against a decision made by the prosecution in the canton regarding a non-admission ruling. The issue centers around the procedural timeline and the timely submission of the complaint, with the court noting that attempts to deliver the decision to the complainant were unsuccessful. The court determined that the complaint was late, falling outside the permissible timeline for submission, and thus concluded that it would not be accepted for further consideration. The complainant was also ordered to pay court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Late Criminal Appeal Due to Non-Prosecution Order: The issue centers around the procedural timeline and the timely submission of the complaint, with the court noting that attempts to deliver the decision to the complainant were unsuccessful. The court determined that the complaint was late, falling outside the permissible timeline for submission, and thus concluded that it would not be accepted for further consideration. The complainant was also ordered to pay court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted because it was filed late, as determined according to the procedural rule cited.
The court ordered the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_974/2013
Urteil vom 28. November 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn , Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Nichtanhandnahmeverfügung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 14. August 2013.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Gemäss Sendungsverfolgung versuchte die Post am 20. August 2013 und wegen eines Nachsendungsauftrags am 21. August 2013 nochmals erfolglos, den angefochtenen Entscheid dem Beschwerdeführer zuzustellen. Bei dieser Sachlage ist von der Fiktion auszugehen, dass der Entscheid am siebten Tage nach dem erfolglosen Versuch als zugestellt gilt, weil der Beschwerdeführer das kantonale Verfahren eingeleitet hatte und deshalb mit der Zustellung rechnen musste ( Art. 44 Abs. 2 BGG ; Urteil 4A_131/2013 vom 3. September 2013 E. 1 mit Hinweisen). Dass der Beschwerdeführer die Aufbewahrungsfrist am 28. August 2013 bis zum 7. September 2013 verlängerte, ist für den Fristenlauf unbeachtlich. Die Beschwerdefrist lief noch vor Ende September 2013 ab, weshalb die am 9. Oktober 2013 der Post übergebene Beschwerde verspätet ist. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. November 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn