Federal Supreme Court Dismissal for Failure to Pay Security Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding the non-prosecution of false testimony, where the individual sought judicial relief against a decision made by the Bern cantonal court. The complainant was instructed to pay a court fee as part of the proceedings but failed to remit the full amount within the set deadline. Although partial payment was made, it was insufficient to meet the requirements, leading to the court’s decision not to proceed with the complaint due to non-compliance with the payment order. Additionally, the court determined that the complainant would bear the costs associated with the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismissal for Failure to Pay Security Deposit: The complainant was instructed to pay a court fee as part of the proceedings but failed to remit the full amount within the set deadline. Although partial payment was made, it was insufficient to meet the requirements, leading to the court’s decision not to proceed with the complaint due to non-compliance with the payment order. Additionally, the court determined that the complainant would bear the costs associated with the proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted because the required cost deposit was not fully paid within the final deadline.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_97/2016
Urteil vom 18. März 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (falsches Zeugnis),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 22. Dezember 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 1. Februar 2016 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 16. Februar 2016 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen.
Am 15. Februar 2016 ersuchte er darum, den Kostenvorschuss zu kürzen oder zu löschen oder mindestens eine längere Zahlungsfrist einzuräumen.
Mit Verfügung vom 19. Februar 2016 wurde dem Beschwerdeführer die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist angesetzt bis zum 7. März 2016, um die verlangten Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Beschwerdeführer wurde darauf aufmerksam gemacht, dass für eine Kürzung oder einen Verzicht kein Anlass bestehe.
In der Folge zahlte der Beschwerdeführer innert Frist nur Fr. 800.-- ein. Den Rest bezahlte er nicht. Eine weitere Nachfristansetzung kommt allerdings nicht in Betracht. Da der Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht vollständig einging, kann auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800..-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. März 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn