Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_97/2009 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismissal for Procedural Non-Compliance in Criminal Appeal

Geschäftsnummer 6B_97/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed by an individual against the public prosecutor's office in a Swiss canton regarding a request to reopen proceedings. The individual submitted this request following a decision by the cantonal court that was delivered to him on November 19, 2008. He sought to challenge this decision, claiming that the court had prevented him from contesting what he alleged was an intentionally false judgment and questioned the credibility of the court’s president. However, the submission was determined to lack sufficient legal grounds and a proper argumentation, leading to the ruling that the complaint could not be admitted for processing. Additionally, the request for free legal assistance was denied based on the outlook of the legal challenge.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismissal for Procedural Non-Compliance in Criminal Appeal: The individual submitted this request following a decision by the cantonal court that was delivered to him on November 19, 2008. He sought to challenge this decision, claiming that the court had prevented him from contesting what he alleged was an intentionally false judgment and questioned the credibility of the court’s president. However, the submission was determined to lack sufficient legal grounds and a proper argumentation, leading to the ruling that the complaint could not be admitted for processing. Additionally, the request for free legal assistance was denied based on the outlook of the legal challenge.

Schlagwörter

KI-generiert
Wiederaufnahmebegehren Verletzung von Verfahrensrechten Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Wiederaufnahme des Verfahrens Revision in Strafsachen Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Beweislosigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal would not be entertained based on deficient formal requirements (lack of clear request and sufficient reasoning).

Art. 64 BGG

Provision cited to deny the request for free legal aid in the final order.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Provision cited to impose court costs on the appellant in the final order.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_97/2009/sst

Urteil vom 24. Februar 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28,

4502 Solothurn, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Wiederaufnahmebegehren,

Beschwerde gegen den Beschluss des

Obergerichts des Kantons Solothurn,

Strafkammer, vom 12. November 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer richtete seine Eingabe vom 27. Dezember 2008 (Postaufgabe) an die Vorinstanz. Diese sandte die Eingabe am 12. Januar 2009 an das Bundesgericht. Auf Anfrage des Bundesgerichts erklärte der Beschwerdeführer, Beschwerde in Strafsachen erheben zu wollen. In einer weiteren Eingabe hielt er daran fest. Seine Eingabe ist in diesem Sinne entgegenzunehmen.

2. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Da es sich dabei um eine gesetzliche Frist handelt, ist sie nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ). Der angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer gemäss Empfangsbestätigung am 19. November 2008 zugestellt. Unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG lief die Beschwerdefrist am Montag, 5. Januar 2009, ab. Fristgerecht ist somit nur die Eingabe vom 27. Dezember 2008. Auf die späteren Eingaben ist nicht einzutreten.

3. Rechtsschriften ans Bundesgericht haben die Begehren und deren Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). In seiner Eingabe vom 27. Dezember 2008 verlangt der Beschwerdeführer die "Revision" des angefochtenen Entscheids und die Fortsetzung des Gerichtsverfahrens. Als Begründung gibt er an, die Vorinstanz habe es ihm verweigert, der absichtlich falschen Beurteilung zu widersprechen. Zudem sei der Präsident der Vorinstanz unglaubwürdig. Damit enthält die Beschwerde weder ein hinreichendes Rechtsbegehren noch eine genügende Begründung. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Februar 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn