Inadmissibility of Appeal Regarding Cost Advance After Dismissal of Criminal Investigation Due to Uncooperativeness
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual regarding the rejection of his request to be exempt from court costs related to a criminal investigation that was subsequently closed. The individual had initially submitted a criminal complaint but became unreachable for months, which the court interpreted as a lack of good faith in the legal process. The higher court dismissed the complaint, stating that the individual failed to adequately challenge the reasoning behind the lower court's decision. Consequently, the request for free legal assistance was denied, and court costs were imposed on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Inadmissibility of Appeal Regarding Cost Advance After Dismissal of Criminal Investigation Due to Uncooperativeness: The individual had initially submitted a criminal complaint but became unreachable for months, which the court interpreted as a lack of good faith in the legal process. The higher court dismissed the complaint, stating that the individual failed to adequately challenge the reasoning behind the lower court's decision. Consequently, the request for free legal assistance was denied, and court costs were imposed on the individual.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal would not be heard because it did not meet the requirements of Art. 42 para. 2 BGG.
Used to reject the application for free legal aid because the claims appeared hopeless.
Used to take the appellant's financial situation into account when determining the court fee.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_968/2009
Urteil vom 23. November 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Präsident der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Solothurn, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Befreiung von Kostenvorschusspflicht,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 28. September 2009 (BKBES.2009.91).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Im angefochtenen Urteil wurde im Zusammenhang mit der Einstellung einer Strafuntersuchung eine kantonale Beschwerde abgewiesen (BKBES.2009.91). In der Begründung wurde unter anderem festgestellt, der Beschwerdeführer habe einen Strafantrag deponiert, sei dann aber für die Ermittelungsbehörden über Monate nicht mehr erreichbar gewesen und damit dem Gebot, sich nach Treu und Glauben zu verhalten, nicht nachgekommen (angefochtener Entscheid S. 4). Mit der entscheidenden Frage, wie sein Verhalten nach der Einreichung des Strafantrages zu qualifizieren ist, befasst sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vor Bundesgericht nicht. Folglich ist ihr nicht zu entnehmen, dass und inwieweit das angefochtene Urteil gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. November 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn