Premature Appeal Against Dispositive Judgment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertPremature Appeal Against Dispositive Judgment The Federal Supreme Court declined to entertain a criminal appeal concerning multiple counts of money laundering because the appellant filed the appeal prematurely against a decision of the Cantonal High Court that had only been issued as a **dispositiv** (operative part) without the full, reasoned judgment. According to Article 100(1) of the Federal Supreme Court Act, the appeal period of 30 days only begins upon the notification of the **complete** written judgment; thus, relying on the expedited procedure under Article 108 FCSA, the court found the appeal lacked the necessary, reviewable grounds and was inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Premature Appeal Against Dispositive Judgment: According to Article 100(1) of the Federal Supreme Court Act, the appeal period of 30 days only begins upon the notification of the **complete** written judgment; thus, relying on the expedited procedure under Article 108 FCSA, the court found the appeal lacked the necessary, reviewable grounds and was inadmissible.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was rejected because it was filed prematurely, citing this article for the resulting non-admission procedure.
Applied to waive the imposition of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_964/2024
Urteil vom 7. Januar 2025
I. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Muschietti, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Maurerstrasse 8, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mehrfache Geldwäscherei; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 31. Oktober 2024 (SBR.2024.33).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdeführerin erhebt mit Eingabe vom 17. November 2024 (Poststempel: 18. November 2024) Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 31. Oktober 2024. Das fragliche Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau liegt indessen erst im Dispositiv vor und enthält demzufolge noch keine durch das Bundesgericht überprüfbare Begründung. Nach
Art. 100 Abs. 1 BGG
ist eine Beschwerde gegen einen Entscheid innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen. Die vorliegend eingereichte Beschwerde erweist sich damit als verfrüht, weshalb darauf im Verfahren nach
Art. 108 BGG nicht eingetreten werden kann.
2.
Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Januar 2025
Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Muschietti
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill