Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_961/2014 KI-generiert

Failure to Address Timeliness in Appeal Grounds

Geschäftsnummer 6B_961/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal brought before a federal court concerning a previous ruling made by the Cantonal Court of Bern, which rejected the appeal due to its late submission. The appellant did not address the issue of the timeliness of the appeal in their submissions to the federal court, which is the only matter under consideration. Consequently, the federal court determined that it cannot entertain the appeal, and court costs were assigned to the appellant, taking their financial situation into account.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Failure to Address Timeliness in Appeal Grounds: The appellant did not address the issue of the timeliness of the appeal in their submissions to the federal court, which is the only matter under consideration. Consequently, the federal court determined that it cannot entertain the appeal, and court costs were assigned to the appellant, taking their financial situation into account.

Schlagwörter

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Nichteintreten auf Berufung infolge Verspätung Prozessvoraussetzung Rechtsverzögerung Verspätungsausschluss Beschwerdelegitimation verspätetes Asylgesuch nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was rejected as non-admissible because the reasoning did not meet the formal requirements (Art. 42 BGG), leading to a decision not to enter upon the appeal based on this procedural provision.

Art. 65 Abs. 2 BGG

The court considered the appellant's financial situation when determining the amount of the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_961/2014

Urteil vom 17. Oktober 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern , Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichteintreten auf Berufung infolge Verspätung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, 2. Strafkammer, vom 17. September 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Bern trat am 17. September 2014 auf eine verspätete Berufung nicht ein. In ihrer Eingabe ans Bundesgericht befasst sich die Beschwerdeführerin mit der Frage nicht, ob die Berufung verspätet war. Da nur dies Gegenstand des Verfahrens sein kann, genügt die Beschwerde den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Ihrer finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Oktober 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn