Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_959/2023 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance

Geschäftsnummer 6B_959/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A complainant in a criminal case filed a complaint against a verdict by the Higher Court of the Canton of Zurich regarding offences of minor assault. This appeal was brought before the Swiss Federal Supreme Court. However, the complainant failed to pay the required advance costs of 800 Swiss Francs by the deadline, even after being given an extended deadline, and did not respond to notifications from the court. As a result, the court decided not to proceed with the complaint due to non-compliance with procedural requirements.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance: This appeal was brought before the Swiss Federal Supreme Court. However, the complainant failed to pay the required advance costs of 800 Swiss Francs by the deadline, even after being given an extended deadline, and did not respond to notifications from the court. As a result, the court decided not to proceed with the complaint due to non-compliance with procedural requirements.

Schlagwörter

KI-generiert
Tätlichkeiten Nichteintreten Kostenvorschuss verspätete Gebührenzahlung Beschwerdelegitimation verspätete Kündigung Eilvorabentscheidungsverfahren Untätigkeitsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

This article regulates the procedure applied for the non-entry into the appeal due to the lack of payment.

Art. 62 Abs. 3 BGG

This article is the ground for the non-entry into the appeal due to the failure to pay the requisite security deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

This article mandates imposing the court costs on the appellant as part of the final order.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_959/2023

Urteil vom 4. Oktober 2023

I. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Boller.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Tätlichkeiten; Nichteintreten,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 4. April 2023 (SU220049-O/U/jv).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. A.________ erhob Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. April 2023.

2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).

3. Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 9. August 2023 eine Frist bis zum 29. August 2023 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Da der Kostenvorschuss nicht einging, wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 6. September 2023 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 22. September 2023 angesetzt mit der Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.

Obwohl die Verfügungen gemäss den postalischen Sendungsverfolgungen zugestellt werden konnten, unterblieb eine Reaktion der Beschwerdeführerin und der Kostenvorschuss ging insbesondere auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist daher androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Oktober 2023

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Der Gerichtsschreiber: Boller