Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_958/2017 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Cost Advance

Geschäftsnummer 6B_958/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant who was required to pay a court fee of 3,000 CHF by a specified deadline as part of an appeal process. She requested an extension for the payment due to financial difficulties, proposing a payment plan. However, her request for late payment was not accepted because it was submitted after the deadline, and her application for legal aid was deemed insufficiently substantiated regarding her financial need. Consequently, the court did not accept her appeal, and she was ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Cost Advance: She requested an extension for the payment due to financial difficulties, proposing a payment plan. However, her request for late payment was not accepted because it was submitted after the deadline, and her application for legal aid was deemed insufficiently substantiated regarding her financial need. Consequently, the court did not accept her appeal, and she was ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

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Falsches Zeugnis, Begünstigung Kostenvorschuss, Nichteintreten Kostenvorschuss Verzugskosten Bedürftigkeit Vorschuss falsches Zeugnis nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted to proceedings based on this article because the required cost deposit was not paid.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant in the final order.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_958/2017

Urteil vom 6. November 2017

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Falsches Zeugnis, Begünstigung; Kostenvorschuss, Nichteintreten,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 3. Juli 2017 (SST.2017.46 / rd).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 6. September 2017 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 21. September 2017 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- einzuzahlen. Die mittels Gerichtsurkunde (GU) versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Mit Eingabe vom 26. September 2017 verlangte die Beschwerdeführerin eine Fristverlängerung zur Bezahlung des Kostenvorschusses bis 31. Oktober 2017. Der Beschwerdeführerin wurde deshalb, und weil der Kostenvorschuss innert Frist nicht eingegangen war, am 28. September 2017 eine nicht mehr ersteckbare Nachfrist gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG zur Bezahlung des Kostenvorschusses bis zum 31. Oktober 2017 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die mit GU versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Am 1. November 2017 übergab die Beschwerdeführerin der Post einen Antrag auf Ratenzahlungen, weil sie in einen finanziellen Engpass geraten sei. Die erste Rate von Fr. 1'500.-- sei per sofort zu bezahlen; die zweite Rate bis 30. November 2017. Da der Antrag verspätet ist, kann er nicht berücksichtigt werden. Im Übrigen wäre er als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht hinreichend begründet, weil sich daraus nicht ergibt, dass die Beschwerdeführerin bedürftig ist. Der Kostenvorschuss ging innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. November 2017

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill