Failure to Pay Cost Advance in Appeal Against Penal Order Withdrawal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant who appealed to the Swiss Federal Tribunal following a decision by the Cantonal Court of Graubünden, II Criminal Chamber, regarding the withdrawal of an objection against a penal order. The complainant was required to pay an advance on legal costs for the federal appeal. Despite being granted additional time, the complainant failed to pay the required advance of 800 Swiss Francs by the given deadlines. As a result, pursuant to Swiss procedural law, the Federal Tribunal proceeded not to consider the appeal, which mandated the complainant to bear court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance in Appeal Against Penal Order Withdrawal: The complainant was required to pay an advance on legal costs for the federal appeal. Despite being granted additional time, the complainant failed to pay the required advance of 800 Swiss Francs by the given deadlines. As a result, pursuant to Swiss procedural law, the Federal Tribunal proceeded not to consider the appeal, which mandated the complainant to bear court costs.
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KI-generiertThe Federal Tribunal did not enter into the appeal because the cost deposit was not paid, as provided for in this article.
The appellant was ordered to bear the court costs.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_957/2020
Urteil vom 3. November 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber Held.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden, Erster Staatsanwalt, Sennhofstrasse 17, 7000 Chur,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Rückzug der Einsprache gegen Strafbefehl,
rechtsgenügende Begründung einer Beschwerde; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, II. Strafkammer, vom 14. Juli 2020 (SK2 20 37).
Erwägungen:
1. Der Beschwerdeführer gelangt mit Eingabe vom 17. August 2020 an die Vorinstanz, die diese am 25. August 2020 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet hat.
2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).
3. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 26. August 2020 Frist bis zum 16. September 2020 und mit Verfügung vom 23. September 2020 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 12. Oktober 2020 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- zu leisten, unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (vgl. Art. 62 Abs. 3 BGG ).
Beide Verfügungen wurden mittels Rückschein versandt und konnten zugestellt werden. Der Kostenvorschuss ging innert Nachfrist nicht ein, so dass auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Dem Beschwerdeführer werden Gerichtskosten von Fr. 500.- auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. November 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Held