Inadmissibility of Appeal Due to Failure to Submit Contested Judgment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding offenses of embezzlement and forgery. The complaint was submitted to the Federal Tribunal after the Cantonal Court of Lucerne issued a decision on September 11, 2009. The complainant failed to submit the contested decision alongside the complaint and did not collect important court correspondence, leading to the assumption of service. Consequently, the complainant did not respond within the required time frame, prompting the tribunal to dismiss the complaint without further consideration. Additionally, a request for legal aid became irrelevant due to the dismissal of the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Inadmissibility of Appeal Due to Failure to Submit Contested Judgment: The complaint was submitted to the Federal Tribunal after the Cantonal Court of Lucerne issued a decision on September 11, 2009. The complainant failed to submit the contested decision alongside the complaint and did not collect important court correspondence, leading to the assumption of service. Consequently, the complainant did not respond within the required time frame, prompting the tribunal to dismiss the complaint without further consideration. Additionally, a request for legal aid became irrelevant due to the dismissal of the case.
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KI-generiertThe appeal was not entered upon according to the simplified procedure outlined in this article.
No court costs were assessed in the final order of the decision.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_956/2009
Urteil vom 4. März 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Veruntreuung, Urkundenfälschung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern, II. Kammer, vom 11. September 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Da die Beschwerdeführerin es unterlassen hatte, der Beschwerde den angefochtenen Entscheid beizulegen, wurde sie in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG mit Verfügung vom 15. Februar 2010 aufgefordert, den Mangel bis zum 25. Februar 2010 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Die Beschwerdeführerin hat die Verfügung auf der Post nicht abgeholt. Sie hätte indessen ab Einreichung der Beschwerde sicherstellen müssen, dass ihr oder einem Stellvertreter gerichtliche Sendungen zugestellt werden können ( BGE 130 III 396 E. 1.2.3, 119 V 89 E. 4b/aa, 116 Ia 90 E. 2a, 115 Ia 12 E. 3a). Folglich gilt die nicht abgeholte Sendung als zugestellt. Innert Frist hat sich die Beschwerdeführerin nicht mehr gemeldet. Androhungsgemäss ist somit auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist damit gegenstandslos geworden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. März 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Favre Arquint Hill