Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_955/2021 KI-generiert

Theft Sentence Confinement Challenge Inadmissible

Geschäftsnummer 6B_955/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual, referred to as A.________, who was convicted by the District Court of Winterthur for multiple counts of theft. The Zurich Cantonal Court upheld this conviction and sentenced A.________ to a four-month custodial sentence, with credit for two days served. A.________ contested this decision, seeking to serve the sentence through community service rather than imprisonment. However, the Swiss Federal Tribunal noted that the request for community service pertains to the form of sentence execution, which is determined by the enforcement authorities and not subject to the appeal process before them. The tribunal consequently found that the appeal did not adequately address any legal errors related to the conviction itself, and thus, the complaint was inadmissible under the procedural requirements.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 79a StGB, Art. 79a Abs. 5 StGB, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Theft Sentence Confinement Challenge Inadmissible: The Zurich Cantonal Court upheld this conviction and sentenced A.________ to a four-month custodial sentence, with credit for two days served. A.________ contested this decision, seeking to serve the sentence through community service rather than imprisonment. However, the Swiss Federal Tribunal noted that the request for community service pertains to the form of sentence execution, which is determined by the enforcement authorities and not subject to the appeal process before them. The tribunal consequently found that the appeal did not adequately address any legal errors related to the conviction itself, and thus, the complaint was inadmissible under the procedural requirements.

Schlagwörter

KI-generiert
Strafzumessung Nichteintreten Vollstreckung Zustellungsdomizil Diebstahls Hafterstehungsfähigkeit richterliche Pflichtverletzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by simplified procedure based on this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision waived the imposition of costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_955/2021

Urteil vom 15. September 2021

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Lustenberger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Strafzumessung; Nichteintreten

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 29. Juni 2021 (SB210172-O/U/ad-as).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Am 29. Juni 2021 stellte das Obergericht des Kantons Zürich fest, dass das Urteil des Bezirkgsgerichts Winterthur vom 16. Februar 2021 insoweit in Rechtskraft erwachsen ist, als A.________ des mehrfachen Diebstahls schuldig erklärt wurde. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte ihn dafür zu einer unbedingt zu vollziehenden Freiheitsstrafe von vier Monaten, wovon zwei Tage durch Haft erstanden waren.

A.________ wendet sich an das Bundesgericht und beantragt sinngemäss, die ausgesprochene Strafe sei in Form von gemeinnütziger Arbeit zu vollziehen.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form und unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.

3. Im vorliegenden Verfahren kann es einzig darum gehen, ob die vorinstanzliche Strafzumessung den bundesrechtlichen Anforderungen genügt. Bei der vom Beschwerdeführer beantragten gemeinnützigen Arbeit handelt es sich, wie ihm die Vorinstanz bereits erklärt hat, nicht um eine Strafart, sondern um eine Vollzugsform ( Art. 79a StGB ). Für deren Anordnung ist nicht das Sachgericht, sondern die Vollzugsbehörde zuständig ( Art. 79a Abs. 5 StGB ). Da die Vollzugsform nicht Gegenstand des angefochtenen Urteils bildet, kann sich das Bundesgericht damit nicht befassen. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen zur Strafzumessung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Inwiefern das angefochtene Urteil gegen Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll, geht aus der Beschwerde nicht hervor. Sie genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen deshalb nicht.

4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. September 2021

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Lustenberger