Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_945/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Rejects Appeal for Failure to Pay Cost Advance

Geschäftsnummer 6B_945/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, a complainant filed an appeal against a non-entry decision issued by the Zurich Cantonal Court's Criminal Chamber. The initial matter involved a criminal order and the withdrawal of an objection due to the complainant's unexcused absence from an interrogation. The complainant challenged the request to pay an advance court fee of 800 CHF and did not comply with the fee payment within the given deadlines, despite being informed of the requirement multiple times. The complainant also expressed unconventional views about governmental authorities, suggesting they lacked legitimate authority. The Federal Tribunal ultimately determined not to proceed with the case due to the complainant's failure to address the payment of the advance fee and the lack of proper engagement with the challenged decision.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Rejects Appeal for Failure to Pay Cost Advance: The initial matter involved a criminal order and the withdrawal of an objection due to the complainant's unexcused absence from an interrogation. The complainant challenged the request to pay an advance court fee of 800 CHF and did not comply with the fee payment within the given deadlines, despite being informed of the requirement multiple times. The complainant also expressed unconventional views about governmental authorities, suggesting they lacked legitimate authority. The Federal Tribunal ultimately determined not to proceed with the case due to the complainant's failure to address the payment of the advance fee and the lack of proper engagement with the challenged decision.

Schlagwörter

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Nichteintreten Kostenvorschuss Zahlungsbefehl gesetzliche Verfahrensfrist nachträglicher Rechtsvorschlag Beschwerdelegitimation Rechtsstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited as an alternative basis for inadmissibility, concerning failure to meet statutory reasoning requirements.

Art. 108 BGG

The appeal was dismissed because the required cost deposit was not paid within the extended deadline, leading to a non-entry into the merits decision according to this article.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited as an alternative basis for non-admissibility, indicating deficiencies in the statement of grounds, although the primary reason for non-entry (Art. 108 BGG) was non-payment.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant in the final order.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_945/2023

Urteil vom 10. November 2023

I. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Frey Krieger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stadtrichteramt Zürich,

Verwaltungszentrum Eggbühl,

Eggbühlstrasse 23, 8050 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Strafbefehl, Rückzug der Einsprache (unentschuldigtes Fernbleiben von der Einvernahme); Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 21. Juni 2023 (UH230192-O/U/SBA>GRO).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführerin reichte am 26. Juli 2023 (Poststempel) Beschwerde gegen die Nichteintretensverfügung des Obergerichts des Kantons Zürich vom 21. Juni 2023 ein.

2. Rechtsschriften an das Bundesgericht haben eine Unterschrift zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). Die vorliegend vor dem Vor- und Nachnamen verwendeten Doppelpunkte lassen das Schriftbild der Unterschrift zwar als eher ungewöhnlich erscheinen, vermögen aber keine Zweifel daran zu begründen, dass es sich um eine eigenhändige Originalunterschrift handelt.

3.

3.1. Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 27. Juli 2023 Frist bis spätestens am 22. August 2023 gesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu bezahlen.

3.2. Mit Eingabe vom 2. August 2023 machte die Beschwerdeführerin die "Aberkennung des Kostenvorschusses" geltend.

4.

4.1. Da innert der bis am 22. August 2023 festgesetzten Frist weder der Kostenvorschuss noch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege einging, wurde der Beschwerdeführerin mit separater Verfügung vom 24. August 2023 die gesetzlich vorgeschriebene, nicht erstreckbare Nachfrist bis zum 7. September 2023 angesetzt, um dem Bundesgericht den Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu zahlen, unter der Androhung, dass ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Die Verfügung wurde zugestellt.

4.2. Mit Eingabe vom 30. August 2023 hielt die Beschwerdeführerin an ihrer Aberkennung fest.

5. Der Beschwerdeführerin wurde die Rechtslage bezüglich Kostenvorschuss bereits mit Schreiben vom 26. Juli 2022 und mit Urteil vom 25. August 2022 im Verfahren 6B_868/2022 dargelegt. Dementsprechend muss auf ihre Eingaben, mit denen sie auch im vorliegenden Verfahren ihre eigene Weltanschauung darlegt, wonach beispielsweise Behörden und damit auch das Bundesgericht (illegale) Firmen ohne hoheitliche Befugnisse seien, nicht weiter eingegangen werden.

6. Da der Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Beschwerde wäre im Übrigen auch deswegen unzulässig, weil sie eine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid vermissen lässt und den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht genügt ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ).

7. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Der Beschwerdeführerin werden die Gerichtskosten von Fr. 500.-- auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. November 2023

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Frey Krieger