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6B_943/2008 KI-generiert

Dismissal of Criminal Appeal for Non-Payment of Advance Court Costs

Geschäftsnummer 6B_943/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision by the Zurich Cantonal Court, which declined to take up a criminal complaint regarding threats, harassment, arbitrary actions, and blackmail. The complaint was dismissed primarily due to the lack of a designated address for notifications, a requirement that was not fulfilled by the complainant despite repeated requests and deadlines to provide a deposit for court costs. As a result of failing to comply within the specified timeframes, the higher court decided not to proceed with the case.

Legislator-Regeste

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Art. 62 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Criminal Appeal for Non-Payment of Advance Court Costs: The complaint was dismissed primarily due to the lack of a designated address for notifications, a requirement that was not fulfilled by the complainant despite repeated requests and deadlines to provide a deposit for court costs. As a result of failing to comply within the specified timeframes, the higher court decided not to proceed with the case.

Schlagwörter

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Nichteintreten auf Strafanzeige Kostenvorschuss Strafanzeige Zahlungsbefehl Prozessvoraussetzung Ansetzung einer Nachfrist Haftkosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural rule due to failure to pay the cost advance.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_943/2008

Urteil vom 18. Mai 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichteintreten auf Strafanzeige,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 23. September 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige wegen Bedrohung bzw. Belästigung ("harassement, threat"), willkürlichem Handeln ("arbitraring act" [recte wohl: arbitrary act]) und Erpressung ("blackmailing") nicht eingetreten und ein dagegen erhobener Rekurs abgewiesen wurde. Da der Beschwerdeführer trotz (rechtshilfeweiser zugestellter) Aufforderung vom 1. Dezember 2008 keine Zustelladresse in der Schweiz bezeichnete, wurde er am 10. März 2009 androhungsgemäss mit im amtlichen Bundesblatt publizierter Verfügung dazu aufgefordert, innert 20 Tagen, laufend ab Publikation, dem Schweizerischen Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- gemäss Art. 62 BGG einzuzahlen. Nach unbenutztem Ablaufen der Frist wurde dem Beschwerdeführer am 7. April 2009 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Vorschussleistung im Sinne von Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis angesetzt. Da auch diese Frist unbenutzt verstrich, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

3. Wie angedroht (vgl. rechtshilfeweise zugestellte Verfügung vom 1. Dezember 2008) unterbleibt die Zustellung des bundesgerichtlichen Urteils an den Beschwerdeführer wegen unterbliebener Bezeichnung einer Zustelladresse in der Schweiz.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird der Oberstaatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt; das für den Beschwerdeführer bestimmte Urteilsexemplar bleibt zu dessen Handen im Dossier.

Lausanne, 18. Mai 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Favre Arquint Hill