Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_932/2009 KI-generiert

Complainant's Appeal Against Dismissal of Criminal Investigation Inadmissible Due to Lack of Victim Status

Geschäftsnummer 6B_932/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint against the decision of a higher court that upheld the termination of a criminal investigation regarding defamation or potentially false accusations. The complainant, who argued against the dismissal, was deemed not to have standing in the matter as he was neither a private prosecutor nor an identified victim of the alleged crimes, as his personal integrity was not directly threatened. Consequently, the court did not entertain the complaint, and costs were imposed on the complainant.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Complainant's Appeal Against Dismissal of Criminal Investigation Inadmissible Due to Lack of Victim Status: The complainant, who argued against the dismissal, was deemed not to have standing in the matter as he was neither a private prosecutor nor an identified victim of the alleged crimes, as his personal integrity was not directly threatened. Consequently, the court did not entertain the complaint, and costs were imposed on the complainant.

Schlagwörter

KI-generiert
Einstellungsverfügung Opfereigenschaft Ehrverletzungsverfahren Beschwerdelegitimation Parteistellung der Staatsanwaltschaft Strafuntersuchung Beweislosigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

Used by the President to refuse to enter a decision on the appeal due to lack of standing (non-admittance by simplified procedure).

Art. 65 Abs. 2 BGG

Applied to allow the court costs assessed against the appellant to be reduced based on their financial situation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the appellant to pay the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_932/2009

Urteil vom 10. November 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, 4502 Solothurn,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellungsverfügung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 25. September 2009 (BKBES.2009.84).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass eine Strafuntersuchung wegen Verleumdung oder eventuell falscher Anschuldigung eingestellt und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurden. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angezeigten Straftaten in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität nicht unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG . Als angeblich Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 133 IV 228 ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Wie schon im Urteil 6B_773/2009 vom 13. Oktober 2009 kann der finanziellen Lage des Beschwerdeführers auch im vorliegenden Verfahren bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung getragen werden ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. November 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn