Complainant v. Former Spouse and Legal/State Authorities (Rejection of Appeal for Lack of Specific Allegations)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a criminal complaint against his ex-wife, certain lawyers for alleged improper legal advice, and various authorities, accusing them of offenses including false accusation and defamation. The cantonal public prosecutor decided not to pursue the complaint, and this decision was upheld by the Cantonal Court, which found no criminal conduct apparent in the actions of those accused. The complainant subsequently sought to challenge this decision in a higher court, claiming a personal crisis resulting from the alleged misconduct and asserting that he had been prevented from filing a direct complaint against his ex-wife for safety reasons. However, the court found his allegations to lack concrete and verifiable assertions of criminal behavior, leading to the dismissal of his complaint. Additionally, his request for legal aid was rejected due to the perceived hopelessness of his claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 StGB, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG; Complainant v. Former Spouse and Legal/State Authorities (Rejection of Appeal for Lack of Specific Allegations): The cantonal public prosecutor decided not to pursue the complaint, and this decision was upheld by the Cantonal Court, which found no criminal conduct apparent in the actions of those accused. The complainant subsequently sought to challenge this decision in a higher court, claiming a personal crisis resulting from the alleged misconduct and asserting that he had been prevented from filing a direct complaint against his ex-wife for safety reasons. However, the court found his allegations to lack concrete and verifiable assertions of criminal behavior, leading to the dismissal of his complaint. Additionally, his request for legal aid was rejected due to the perceived hopelessness of his claims.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule that the appeal was not to be proceeded with (non-entrée en matière).
Used to deny the request for free legal aid because the claims appeared hopeless.
Cited in the reasoning when assessing the substance, but not explicitly in the final orders.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_925/2013
Urteil vom 8. Oktober 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern , Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (falscher Verdacht, falsche Anschuldigung usw.),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 21. August 2013.
Erwägungen:
1. Der Beschwerdeführer erstattete Strafanzeige u.a. gegen seine frühere Ehefrau, ihn angeblich nicht korrekt beratende Rechtsanwälte sowie gegen diverse Behörden und deren Mitarbeiter namentlich wegen "falschen Verdachts", falscher Anschuldigung und übler Nachrede. Die zuständige kantonale Staatsanwaltschaft nahm die Strafanzeige mit Verfügung vom 21. Juni 2013 nicht an die Hand. Das Obergericht des Kantons Bern wies die dagegen gerichtete Beschwerde am 21. August 2013 ab. Es erwog, ein strafrechtlich relevantes Verhalten der Angezeigten sei nicht ersichtlich. Dass diese nach Ansicht des Beschwerdeführers falsch bzw. nicht in seinem Sinne gehandelt hätten, vermöge keine strafbare Handlung oder Unterlassung zu begründen.
Mit Beschwerde in Strafsachen verlangt der Beschwerdeführer die Aufhebung des obergerichtlichen Beschlusses und die Verurteilung der Angezeigten. Er macht vor Bundesgericht im Wesentlichen geltend, er bemühe sich seit Jahren, die Straftaten seiner früheren Ehefrau "blosszustellen". Sein Scheidungsanwalt habe die Steuerhinterziehung und den Sozialbetrug nicht weiterverfolgen wollen und das Mandat niedergelegt. Wegen des Verhaltens seiner Anwälte und aufgrund der Trennung seiner Verlobten habe er eine Krise erlitten. Seine fürsorgerische Unterbringung sei "zur Verdunkelung einer ärztlichen Fehlleistung" erfolgt. Rechtliches Gehör werde ohne Überprüfung psychiatrisch abgelehnt. Eine direkte Anzeige gegen seine Frau sei ihm aus Gründen der eigenen Sicherheit nicht möglich. Aus diesen Ausführungen ergibt sich nichts, was auch nur einigermassen konkret und nachvollziehbar auf ein strafbares Verhalten der Angezeigten hindeuten würde. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern der angefochtene Beschluss gegen das Recht im Sinne von Art. 95 StGB verstossen bzw. das Obergericht seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt haben könnte. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Oktober 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill