Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_922/2017 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Failure to Pay Court Cost Advance

Geschäftsnummer 6B_922/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed against a judgment from the Cantonal Court concerning allegations of forgery and mismanagement. The Federal Tribunal was approached by a complainant who was required to pay a court deposit of 800 CHF by specified deadlines. However, the complainant failed to submit the payment within the stipulated time and the court decided not to consider the appeal based on this failure, resulting in court costs being imposed on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Pay Court Cost Advance: The Federal Tribunal was approached by a complainant who was required to pay a court deposit of 800 CHF by specified deadlines. However, the complainant failed to submit the payment within the stipulated time and the court decided not to consider the appeal based on this failure, resulting in court costs being imposed on the complainant.

Schlagwörter

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Urkundenfälschung, Misswirtschaft usw Kostenvorschuss, Nichteintreten Kostenvorschuss vereinfachtes Verfahren Ansetzung einer Nachfrist Urkundenfälschung Verzugskosten Nichtanhandnahmeverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid, as ruled in the dispositive.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the judicial costs on the appellant in the final order.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_922/2017

Urteil vom 30. Oktober 2017

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Urkundenfälschung, Misswirtschaft usw.; Kostenvorschuss, Nichteintreten,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 4. April 2017 (SST.2016.349/ls).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 25. August und 27. September 2017 eine Frist bis zum 11. September 2017 und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 9. Oktober 2017 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Obwohl beide Verfügungen zugestellt werden konnten, ging der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. Oktober 2017

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill